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| 02:34 Uhr

Spätausgang am Rosengarten kommt

In der Wehrinselstraße soll der Spätausgang entstehen.
In der Wehrinselstraße soll der Spätausgang entstehen. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. In der Kurve an der Wehrinselstraße soll ein barrierefreier Spätausgang des Ostdeutschen Rosengartens installiert werden. Der Einbau des Schiebetors soll nach den Rosengartenfesttagen erfolgen, die ersten Arbeiten werden aber übernächste Woche starten, sagte Parkmanager Stefan Palm im jüngsten Werksausschuss des Eigenbetriebes Kultur, Tourismus, Marketing der Rosenstadt Forst. Steffi Ludwig

Bisher gibt es nur einen Drehflügel-Spätausgang in der Paul-Högelheimer-Straße. Die Hauptausgänge des Rosengartens schließen um 19 Uhr, die Besucher können jedoch bis zur Dämmerung bleiben. "Die Högelheimer-Straße ist jedoch recht weit vom Hauptparkplatz an der Wehrinselstraße entfernt. Zudem ist der Drehflügel zwar gerade passend, aber doch problematisch für Rollstuhlfahrer", so Stefan Palm.

Der ursprüngliche Plan, einen größeren Drehflügel in der Wehrinselstraße zu installieren, scheiterte jedoch an den Einwänden des Denkmalschutzes.

Deshalb soll nun eine Schiebetür eingebaut werden, die nur von innen zu öffnen ist und per Taste bedient werden kann.

Die Gelder dafür kamen laut Stefan Palm zu 80 Prozent aus Lottomitteln. Deshalb habe sich das Vorhaben auch etwas hingezogen. Die restlichen rund 2000 Euro stammen aus Eigenmitteln. Insgesamt wird der Umbau rund 10 000 Euro kosten, teilt der Parkmanager mit.

Den Spätausgang bereits zu den Rosengartenfesttagen fertigzustellen lohne sich nicht, da an diesen Tagen der Rosengarten sowieso lange geöffnet habe, so Stefan Palm. Ob der Ausgang künftig dann auch am Tage geöffnet sein werde oder erst abends, sei noch in der Klärung, sagte er auf Nachfrage.