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| 02:35 Uhr

Sommerschließzeit: Ein Drittel der Kinder betreut

Forst. In den drei Wochen Sommerschließzeit, die 2017 in den drei städtischen Kitas in Forst eingeführt werden, werden pro Woche rund 100 Kinder betreut. Das sind die Kinder der Eltern, die in der Zeit keinen Urlaub bekommen haben, informierte Andreas Kaiser, Fachbereichsleiter Bildung und Soziales, im jüngsten Kulturausschuss. Steffi Ludwig

Damit besuche rund ein Drittel der derzeit 302 Kinder der städtischen Kitas eine der Sommergruppen, die in allen drei Kitas eingerichtet werden. Somit habe die Stadt nur wenig nachjustieren müssen, nur zwei Erzieherinnen hätten ihren Urlaub verschieben müssen, so Andreas Kaiser. Der Großteil der Erzieherinnen aller drei Einrichtungen könne in der Zeit jedoch einen dreiwöchigen Urlaub machen. Das war der Hauptgrund gewesen, warum die Stadt die Sommerschließzeit wieder einführen wollte, stellt Kaiser noch einmal klar. Die Erzieherinnen müssten "gebündelt" Urlaub nehmen in der Zeit, in der auch der Großteil der Kinder in den Ferien sei, um im restlichen Jahr nicht für lange Zeit zu fehlen und die Kinder auf andere Gruppen aufteilen zu müssen.

Das Vorhaben der Stadt hatte für Proteste unter den Eltern gesorgt, auch deshalb, da die Sommergruppen erst nur in der Kita "Kinderland" existieren sollten. Dies wurde dann aufgeweicht.