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| 14:50 Uhr

Ein Werk des 2. Internationales Kunstsymposiums
Skulptur „einssein-zweisein“ erhält endgültigen Platz in Forst

Christoph Roßner (l.) dirigiert gemeinsam mit Bernd Heinze die Skulptur „einssein-zweisein“ an die richtige Position vorm Volksbank-Eingang.
Christoph Roßner (l.) dirigiert gemeinsam mit Bernd Heinze die Skulptur „einssein-zweisein“ an die richtige Position vorm Volksbank-Eingang. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Die 1,1 Tonnen schwere Stahlplastik kann jetzt vor der Volksbank betrachtet werden. Künstler findet korrekte Position. Von Katrin Kunipatz

Am Haken des 55-Tonnen-Krans hebt Kranfahrer Anton Ihli die Skulptur „einssein-zweisein“ gekonnt vom Tieflader an der Gubener Straße in den Innenhof der Volksbank in Forst. Hier vor dem Eingang der Bank wird sie ihren endgültigen Standort erhalten. Entstanden ist die 2,8 Meter hohe und 1,1 Tonnen schwer Stahlplastik beim 2. Internationalen Kunstsymposium, das im September in Forst stattfand.

Die Volksbank Spree-Neiße hatte das Künstlersymposium unterstützt und so lag es nahe, dass eines der Kunstwerke vor der Filiale aufgestellt wird. „Die Interpretation des Künstlers passt sehr gut zu unserer genossenschaftlichen Idee“, erklärt Volksbankvorstand Frank Baer. Deshalb stand seine Wahl schon fest, bevor die Skulptur überhaupt fertiggestellt war.

Künstler Christoph Roßner ist bei der Aufstellung am Donnerstag ebenfalls vor Ort. Er korrigiert den Winkel, dreht die Figur, bis ihre Ausrichtung zum Gebäude und dem Platz gefällt. Damit die Skulptur optimal zur Geltung kommt, entschließt sich Volksbankvorstand Baer sofort zwei der drei Eiben in der vor Jahren gestalteten Anlage an einen neuen Ort zu verpflanzen.

Als Zuschauer sind VIS-Geschäftsführer Steffen Müller und Programmierer Bernd Zimmermann gekommen. Denn bei der Vetschauer Industrieservice GmbH (VIS) war die Stahlskulptur hergestellt werden. Wie Bernd Zimmermann berichtet, habe er einen etwa A5-großen Entwurf der Figur von Roßner erhalten und danach am Rechner die Skulptur gezeichnet. Nachdem der Künstler Korrekturen vorgenommen hatte, konnten die Einzelteile aus zwei und drei Zentimeter starkem Stahl angefertigt und in den Hallen der VIS zusammengesetzt werden. Als Material wurde Cortenstahl verwendet. „Dieser Stahl bildet eine rostrote Patina, die das Material vor Durchrosten schützt“, erklärt Christoph Roßner. Teilweise hat sich die Schutzschicht schon gebildet.

Damit hat ein weiteres Kunstwerk des Symposiums seinen neuen Standplatz gefunden. Einige stehen bereits an anderen Plätzen der Stadt und auch für die übrigen gäbe es bereits Ideen zum Standort.