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| 01:10 Uhr

Siegerkranz für Günter Katzmarek

Klein Jamno.. Jetzt ist Günter Katzmarek nicht nur Ortsvorsteher, sondern auch Schützenkönig von Klein Jamno. Und das in einem ganz besonderen Jahr. Denn vor hundert Jahren wurde die Klein Jamnoer Feuerwehr gegründet. Foto: Gerd Kundisch

Auf sie geht auch das erste Schützenfest zurück, das nach dem ersten Weltkrieg dem der Gemeinde gehörenden Schießstand stattfand. Damals wurde mit Karabinern geschossen, heute - da es die alte Schießanlage nicht mehr gibt - mit Luftgewehren.
Sechs fleißige Klein Jamnoerinnen wurden gerade rechtzeitig am Samstag mit dem neuen Siegerkranz fertig. So wie es der Brauch ist, wurde der amtierende Schützenkönig Michael Conrad zu Hause abgeholt, um den Frühschoppen zu eröffnen. Zielwasser gab es dabei auch - so dass schließlich 26 Männer des Ortes zum Vergleich antraten. Jeweils drei Schuss konnten abgegeben werden. Da sowohl Manfred Kuhle und Günter Katzmarek drei Mal genau in die Mitte trafen und auf 30 Ringe verweisen konnten, musste es ein Stechen geben. Dabei hatte Katzmarek die sicherste Hand und kam auf 29 Ringe, Manfred Kuhle auf 28 Ringe.
Danach gab es das öffentliche Schießen. Auf die ersten drei Plätze kam Siegfried Escher (26 Ringe) vor Volker Gohr und Manfred Krätsch mit jeweils 25 Ringen. Der 14-jährige Benjamin Kokott war mit seinem fünften Platz zufrieden. Die so gewonnene Sammeltasse schenkte er seiner Mutter.
Die Stimmung, so die einhellige Meinung der Teilnehmer, konnte trotz andauernden Regens nicht besser sein. Nur mehr Besucher hätte sich Günter Katzmarek gewünscht. Als neuer Schützenkönig wurde er nach der Siegerehrung mit der Musik der Reichwalder Blasmusikanten nach Hause geleitet. Erst von dort aus begann die Ehrenrunde durch das Dorf. Den Siegerkranz trug der Ortsvorsteher mit Würde und voller Stolz, an seiner linken Seite begleitete ihn Katrin Twarroschk, an seiner rechten schritt Kathrin Kockott. (gk)