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| 18:37 Uhr

Siegerehrung beim Fotowettbewerb des Unesco Geopark Muskauer Faltenbogen
Catwalk der etwas anderen Art gewinnt Fotowettbewerb

 Krzysztof Czahajda, Mitarbeiter im Geopark Muskauer Faltenbogen, stellt das Siegerfoto des Fotowettbewerbes   vor.
Krzysztof Czahajda, Mitarbeiter im Geopark Muskauer Faltenbogen, stellt das Siegerfoto des Fotowettbewerbes   vor. FOTO: Anja Guhlan
Klein Kölzig. Daniel Hillebrand aus Cottbus reichte Siegerfoto ein. Der Geopark Muskauer Faltenbogen wird das Werk künftig zur Öffentlichkeitsarbeit verwenden.

 Eine Frau mit grünem Regenschirm spaziert inmitten der Natur auf einem Holzsteg wie auf einem Catwalk. Dieses Fotomotiv mit dem Bildtitel „Catwalk back to the nature“ hat die Jury des Fotowettbewerbs des Unesco Geoparks Muskauer Faltenbogen überzeugt. Aus etwa 70 eingesandten Fotos von insgesamt 27 Teilnehmern wurde das Foto von dem Cottbuser Daniel Hillebrand als Siegerfoto auserkoren.

Für Krzysztof Czahajda, Mitarbeiter im Geopark und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, habe das Foto wegen seines Aufbaus, der Originalität und Schönheit gewonnen. Der Hobbyfotograf aus Cottbus, der zur Saisoneröffnung des Geoparks in Klein Kölzig mit einem Sachpreis prämiert wurde, ist ganz überrascht: „Ich habe als Hobbyfotograf schon an mehreren Fotowettbewerben teilgenommen. Jedoch noch nie einen ersten Platz erzielt. Ich freue mich darüber natürlich sehr“, meint Daniel Hillebrand. Das Fotomotiv habe er genau geplant. Im Internet habe er von einem anderen Amateurfotografen aus der Region den Ort entdeckt. Und dieser Naturschauplatz war auch für Danile Hillebrand etwas Einzigartiges.  Er bat seine Freundin mit einem grünen Regenschirm auf dem Holzsteg wie auf einem Catwalk zu laufen. In einem schönen Moment drücke er einfach auf den Auslöser der
Kamera.

 Indessen überreicht Geopark-Mitarbeiterin Ewa Brauer dem Siegerfotografen Daniel Hillebrand aus Cottbus die Überraschungstüte als Preis.
Indessen überreicht Geopark-Mitarbeiterin Ewa Brauer dem Siegerfotografen Daniel Hillebrand aus Cottbus die Überraschungstüte als Preis. FOTO: Anja Guhlan

Krzysztof Czahajda und Geschäftsführerin Nancy Sauer interessierten sich besonders für den Ort, an dem das Fotomotiv entstand. „Sie müssen uns unbedingt den genauen Standort verraten“, meint Nancy Sauer. Daniel Hillebrand erklärt, dass dieser Ort inmitten des Faltenbogens südlich von Döbern und nahe Friedrichshain liegt. Gerne wäre er bereit den genauen Standort zu übermitteln. Denn der Geopark möchte das Foto nämlich auch öffentlichkeitswirksam nutzen.

Auch alle anderen Fotos, die die Platzierungen Zwei bis Zehn erreicht haben, sollen über den Geopark veröffentlicht werden. Diese zeigen unter anderem den Waldsee bei Weißwasser, die Neiße in Bad Muskau, die Grube Hermann, den Kromlauer Park und die Grube
Babina.

Der Unesco Geopark Muskauer Faltenbogen hat auch gleich einen neuen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Bis zum 31. März  2020 können Hobby- und Amateurfotografen wieder ihre schönsten Fotos einreichen. Dieses Mal  steht im Fokus des Wettbewerbs das Rad. „Mit dem Rad durch den Geopark Muskauer Faltenbogen“  lautet das Motto. Die Geschäftsstelle hofft auf eine rege Teilnahme. Einzige Voraussetzung ist, dass die Teinehmer Hobby- oder Amateurfotografen sind. Minderjährige Personen können ebenfalls teilnehmen. Dafür wird lediglich eine Einverständniserklärung eines Personensorgeberechtigten benötigt. Die Urheberschaft ist deutlich zu kennzeichnen. Die Geopark-Geschäftsstelle weist darauf hin, dass nur Fotos zum Wettbewerb zugelassen werden, deren Urheberrechte eindeutig erklärt wurden. Eine paritätisch besetzte deutsch-polnische Jury wählt aus allen Einsendungen auch in 2020 die zehn ausdrucksstärksten Fotos aus.

(ang)