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| 17:02 Uhr

Forst
Planspiel Energiewende

Der Netzwausbau beschäftigte vom drei zehnte Klassen des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums.
Der Netzwausbau beschäftigte vom drei zehnte Klassen des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums. FOTO: Jan Roessel
Forst. Drei Tage machen rund 60 Gymnasiasten bei einem Planspiel zum Netzausbau mit.

In einem Planspiel übernahmen sie die Rollen von Akteuren des Stromnetzausbaus in Brandenburg. Für einen Tag waren sie Vertreter der Landesregierung, der regionalen Wirtschaft oder eines Umweltschutzverbandes beziehungsweise einer Bürgerinitiative, erklärt Jan Roessel vom Europäischen Informationszentrum des Vreins „Deutsche Gesellschaft“. Lebhaft, aber gleichzeitig ernsthaft seien die Schüler an das Thema herangegangen. Am Ende traf die „Landesregierung“ an allen drei Tagen die Entscheidung, die Stromtrasse durch die fiktive Region „Ackermark“ zu bauen und dabei in dichter besiedelten Gebieten Erdkabel zu verlegen. „Wir wollten mit dem Projekt zeigen, dass die Energiewende und der Netzausbau zusammenhängen“, so Roessel. Gleichzeitig müssten die Menschen in betroffenen Regionen mitgenommen werden. „Das Planspiel hat, wenn auch spielerisch, deutlich gezeigt, dass unsere Gesellschaft vom Mitmachen lebt", so Roessel. Der Verein führt das Projekt mit Förderung des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg bereits im zweiten Jahr durch.