Dabei dankte Reiche allen Forstern für ihre Spendenbereitschaft, für ihre Ideen, ihre Zeit und Mühe, um die Sanierung und weitere Renovierung der Stadtkirche Sankt Nikolai voran zu bringen.
"Dies kann nur mit Gottes Hilfe gelingen. Wenn wir nicht daran glauben, wäre die ganze Arbeit umsonst", so Reiche, früher selbst Pfarrer. Er erinnerte weiterhin daran, dass die Kirche kulturelles Zentrum und Mittelpunkt einer jeden Gemeinde und Stadt sein soll.
Heilgard Asmus und Steffen Reiche enthüllten gemeinsam mit Mitgliedern des Forster Kirchbauvereins ein Plakat, auf dem die gegenwärtige Höhe aller eingegangenen Spenden zu lesen ist. Die bisherige Gesamtsumme liegt bei 59 332,15 Euro. Allein in der vorigen Woche ist eine private Einzelspende von über 10 000 Euro eingegangen, worüber die Gemeinde und der Verein sehr glücklich sind.
Frank Henschel betonte, dass viele kleine Spenden die Bereitschaft der Forster dokumentieren, das Gotteshaus in schönerem Licht erstrahlen zu lassen. Dazu dienten bereits ein Benefizkonzert in der Kirche, die im Turm ausgestellte Fotogalerie und die Versteigerung von Bildern, initiiert vom Forster Museumsverein, die 1700 Euro einbrachten. Eine neue Idee wurde bereits geboren, um die Spendenfreudigkeit nicht erlahmen zu lassen. So wird Forster Unternehmen vorgeschlagen, die in der jeweiligen Woche eingegangene Spendensumme nochmals zu verdoppeln. Schon jetzt sei die Bereitschaft zu erkennen, dabei mitzumachen, erklärte Frank Henschel. Die Generalsuperintendentin schlug vor, die Altarkerzen als Zeichen des Dankes wandern und sie tagsüber im jeweiligen Unternehmen brennen zu lassen, um sie nach Dienstschluss wieder in die Kirche zu bringen.