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| 17:26 Uhr

Bei Anruf: Reporter
Schneller als gedacht: Briefkasten ist wieder da

Briefkasten ist wieder zurück an der Spremberger Straße
Briefkasten ist wieder zurück an der Spremberger Straße FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst. Ein halbes Jahr bemühen sich die Eigentümer um die Rückkehr. Als die RUNDSCHAU nachfragt, fand die Post eine Lösung. Von Katrin Kunipatz

Der Post-Briefkasten an der Spremberger Straße hängt wieder an seinem Platz. Keine Woche ist vergangenen zwischen der Nachfrage einer Leserin (RUNDSCHAU berichtete am 7. März) und der Montage der gelben Box.

Dazwischen liegen etliche Stunden, in den sich Brigitte Mellenthin sehr geärgert hat. Seit über einem halben Jahr haben sie und ihr Mann bei der Deutschen Post nach einem Ansprechpartner gesucht. „Wir wollten den Briefkasten, der wegen der Bauarbeiten abmontiert worden war, wieder am Haus haben“, sagt sie. Trotz verschiedener Telefonate und persönlicher Vorsprechen in Forst tat sich nichts. Stattdessen teilte die Post Anfang März auf eine Nachfrage der RUNDSCHAU mit, der bisherige Standort könne nicht weiter genutzt werden, aber man sei im Gespräch, um in der Nähe einen geeigneten Standort zu finden.

Eine Aussage, die das Ehepaar Mellenthin überraschte. Sie berichteten, von ihren Aktivitäten, die bisher ohne Erfolg geblieben waren. „Ich bin nicht gegen den Briefkasten“, versichert Brigitte Mellenthin. Als die Deutsche Post mit diesen Fakten konfrontiert wird, rudert Pressesprecher Mattias Persson zurück. Er sei von falschen Annahmen ausgegangen, entschuldigt er sich. Gleichzeitig habe er das Interesse der Eigentümerin an einem Briefkasten an die zuständige Stelle in Ottendorf-Okrilla bei Dresden weitergegeben. Von dort werde ein entsprechender Vertrag verschickt und anschließend der Briefkasten montiert.

Am selben Tag erhielt auch Brigitte Mellenthin einen Anruf der Post. Ihr wurden die Vertragsunterlagen angekündigt. Weiterhin teilte ihr die Mitarbeiterin mit, dass am darauf folgenden Tag der Briefkasten an der Ecke Spremberger Straße, Kleine Spremberger Straße angeschraubt werden solle. Es passierte, wofür sich in den Monaten zuvor niemand verantwortlich gefühlt hatte: Am Freitagnachmittag war der Briefkasten am angestammten Platz.