Puppenvater Günter Andreck hat die Ausstellung um weitere lebensgroße Puppen mit original historischen Requisiten erweitert. Eine Geräuschkulisse aus Vogelgezwitscher, Schweinegrunzen und dem Hühnerfüttern einer Bäuerin lassen das Dörfische zum Leben erwecken.

Viele Besucher, wie die Forsterin Nicole Kulke, zeigten sich bei einem ersten Rundgang durch die Ausstellung begeistert: "Der Gesamteindruck ist toll, es ist wirklich sehr schön."

Auch Bürgermeister Jürgen Goldschmidt (FDP), der in Noßdorf zur Schule gegangen ist, sagte: "Eine tolle Ausstellung."

In seiner Eröffnungsrede lobte Goldschmidt das bürgerschaftliche Engagement der Noßdorfer. Entstanden sei "ein lebendiges Museum", so der Bürgermeister, "das vielleicht eine Initialzündung für weitere Orte sein könnte, ihre Geschichte zu präsentieren."

Die Ausstellung im ehemaligen Schlecker ist eine Initiative des Förderprogrammes "Aktive Stadt und Ortszentren" der Stadt Forst und soll dazu dienen, "Leben und Farbe in die leeren Schaufenster zu bringen", so Kathleen Hubrich, Referentin für Stadtentwicklung. Günter Andreck von der Noßdorfer Heimatstube wünscht sich: "Wir möchten die Ausstellung so lange wie möglich öffnen." Zur Erweiterung der Schau können weiterhin Alltagsgegenstände aus den 1940er Jahren abgegeben werden.

Führungen sind nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 03562 983266 möglich.