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Schalke-Präsident und Bayern-Fan

Bundesliga-Prominenz landete in der vergangenen Woche auf dem kleinen Flugplatz in Pohlitz, bei Eisenhüttenstadt. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Bundesligisten FC Schalke 04, Clemens Tönnies, hatte geschäftlich in der Region zu tun und ließ seinen Piloten den Regionalflugplatz ansteuern. si si cw red/hil des des red/hil

Der 58-jährige Fußballfunktionär, der sein Geld mit der Herstellung von Fleisch- und Wurstwaren verdient, besuchte an diesem Tag eine seiner Fabriken im polnischen Slubice und war danach noch Gast bei einem Empfang der Müllroser Wirtschaft. Es war nicht zum ersten Mal, dass Tönnies den Pohlitzer Airport ansteuerte.

Gastwirte scheinen es im Nachbarkreis Oder-Spree besonders schwer zu haben. Aus dem aktuellen Bericht des statistischen Landesamtes Berlin-Brandenburg geht hervor, dass unter den insgesamt 30 Firmen in dem Landkreis, die im Jahr 2014 zahlungsunfähig geworden wurden, alleine sieben Unternehmen aus dem Gastgewerbe waren. Das ist überdurchschnittlich viel. Im ganzen Land Brandenburg hatte es im vergangenen Jahr gerade mal 36 "Kneipen"-Pleiten gegeben.

Gärtnern ist mein Yoga - Gummistiefel meine Pumps" - das ist das Motto von ZDF-Moderatorin Andrea Ballschuh. Zusammen mit dem Gartenexperten Elmar Mai hat sie ein Buch mit diesem vielsagenden Titel geschrieben. Darum wird es beim nächsten Promitalk im Excursio-Besucherzentrum in Welzow gehen. Denn die Moderatorin aus dem Frühstücksfernsehen "Volle Kanne" wird am kommenden Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr in Welzow zu Gast sein. Bei dem Gespräch mit den Lausitzer Besuchern der Veranstaltung wird Andrea Ballschuh sicher auch so manche Klatsch- und Tratsch-Geschichte über die prominenten Gäste in ihrer Sendung zum Besten geben. Karten gibt es noch unter der Telefonnummer 035751-275050 oder direkt im Excursio. Legendär ist inzwischen auch der Live-Lachanfall der Moderatorin geworden, den es beim Promitalk in Welzow sicherlich auch noch einmal zu sehen gibt.

Er ist Intensivpfleger am Carl-Thiem-Klinikum und hat ein schweißtreibendes Hobby: Thomas Rosse läuft Ultratrails und schätzt die notwendige körperliche und mentale Vorbereitung auch als Ausgleich zu seiner Tätigkeit. Traillauf ist eine Form des Langstreckenlaufs. Das Besondere daran sind Strecke und Untergrund - er findet nicht auf asphaltierten Straßen oder Wegen statt, sondern auf unebenem Untergrund durch die Natur. Neben der körperlichen Ausdauer fordern diese speziellen Voraussetzungen vom Läufer auch ein hohes Maß Konzentration. Für Thomas Rosse begann alles mit einem der üblichen Silvestervorsätze. In der Nacht des Jahreswechsels 1997/98 verkündete er im Freundeskreis, er werde am nächsten Berlin-Marathon teilnehmen. Heute läuft der 37-Jährige am liebsten Trails im Gebirge, auf anspruchsvollen, unebenen Strecken und in den sogenannten Ultradistanzen von 60 bis 160 Kilometern.

So richtig im Rampenlicht stehen bei Konzerten immer nur die Künstler auf der Bühne. Das war bei den Frühlingskonzerten am Jahn-Gymnasium nicht anders. Doch auf der Bühne der Aula wuselten zwischen den künstlerischen Auftritten immer wieder wie fleißige Bienchen Techniker, die sich ihre Sporen scheinbar erst noch verdienen sollten. Die Jungs um "Cheftechniker" Julian Böhm müssen sich allerdings nicht verstecken. Was sie sehr unauffällig und nicht mal mit einem Applaus belohnt an zwei Abenden ablieferten, war auf jeden Fall bühnenreif. Dafür gibt es zumindest symbolisch einen Beifall.

Als Bayern-Fan hat sich der Geschäftsführer der Lausitz Klinik Forst, Steffen Grebner, entpuppt. Und das ausgerechnet gegenüber der sportlichen Leitung eines Traditionsklubs aus der Lausitz. Denn die war gekommen, um mit Grebner das Fan-Zimmer des FC Energie Cottbus in Forst einzuweihen und zugleich eine Partnerschaft zwischen Klinik und Fußballclub zu begründen. Die Energie-Chefetage sah Grebners Vorliebe gelassen. Und auch der fand eine wunderbare Erklärung: Er habe sich leicht getan, den rot-weißen Energieschal um den Hals zu legen, schließlich seien die Farben beider Klubs ja die selben.

Schöne Tradition: Am vergangenen Sonntag fuhr Eva Oertel aus Leuthen ihren Enkel Julian mit diesem 44 Jahre alten Kinderwagen zur Heiligen Taufe in die Kirche. Schon die zwei Tanten von Julian und auch seine Mama verbrachten viel Zeit an frischer Luft in diesem Kinderwagen.