Die Friedhofskapelle in der Stadt Döbern benötigt ein neues Dach. Darüber hat die Döberner Amtsverwaltung jetzt den Bau- und Finanzausschuss informiert. Die Stadtverordneten sollen in ihrer nächsten Sitzung am 13. Februar 2020 einen Beschluss zur Sanierung fassen. Eine Zustimmung gilt dabei als sicher, schließlich, so das Ergebnis im jüngsten Ausschuss, seien diese Arbeiten alternativlos.

Im vergangenen Jahr hatten sich die Döberner Stadtverordneten schon einmal mit der Friedhofskapelle beschäftigt. Damals sprachen sie sich dafür aus, das Objekt barrierefrei zu erschließen. Das sollte mit dem Anbau einer Rampe geschehen. Rund 32.000 Euro hat die Verwaltung für das Vorhaben veranschlagt. Fördermittel sollten dafür beantragt werden. Pläne, den eigenen Bauhof mit dem Umbau zu beauftragen, wurden aus Kostengründen verworfen. Stattdessen sollte der Anbau ausgeschrieben werden.

Jetzt schlägt die Verwaltung vor, den für die barrierefreie Erschließung gestellten Fördermittelantrag zurückzunehmen und diesen mit der Dachsanierung der Friedhofskapelle zu ergänzen. Die Kosten für das neue Dach belaufen sich nach ersten Schätzungen auf rund 25.000 Euro.

Wie schon beim barrierefreien Umbau setzt die Verwaltung in Döbern auf ein Programm für die Förderung der ländlichen Entwicklung für finanzschwache Gemeinden. Über dieses sind Fördersätze bis zu 90 Prozent möglich. Ohne diese Fördermittel, so die klare Aussage der Verwaltung, sind sowohl der barrierefreie Umbau als auch die Dachsanierung nicht möglich.