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Rund 1200 Zuschauer kamen trotz Verschiebung

Forst. Dass ein Pfingstrennen wegen schlechten Wetters verschoben werden musste, hat es in Forst noch nicht gegeben – oder muss laut Karin Menzel vom PSV Forst sehr weit in die frühen 1950er-Jahre oder noch weiter zurückreichen. Dass zum Start am Montagvormittag rund 1200 Zuschauer erschienen, freut den Verein. Steffi Ludwig

"Sicherlich konnten nicht alle, die für Sonntag eine Karte hatten, Montag wiederkommen, einige mussten ihre Karten zurückgeben", so Karin Menzel. "Aber es sind am Montag noch viele ins Stadion gekommen, die neue Eintrittskarten gekauft haben."

Der PSV hatte am Sonntag immer aktuelle Wetter- und Zustandsmeldungen im Internet veröffentlicht. Ein Service, den mehr als 1000 Nutzer verfolgten. Auch andere Info-Kanäle wurden genutzt. Gegen 17 Uhr, als es wieder zu regnen begann, musste das Rennen um den Pfingstpreis auf Montag verschoben wird. "Wir mussten die für uns untypische Startzeit von 11 Uhr wählen, da beispielsweise die französischen Fahrer ja noch einen langen Heimweg vor sich hatten und 14 Uhr nicht mehr gestartet wären", erklärt Karin Menzel. So konnten alle Fahrer bleiben - was natürlich Mehrkosten für den Verein bedeutete. Traditionell übernimmt der Verein die Übernachtungskosten im Hotel "Rosenstadt". Vor Ort habe es jedoch bereits die Zusage von Sponsoren gegeben, den Verein bei diesen Mehrkosten zu unterstützen, so Karin Menzel.

Letztendlich habe es geklappt, dass auch das gesamte notwendige Personal von den Kassenfrauen bis zu den Schülern der Forster Oberschule, die beim Absperren halfen, am Montag vor Ort sein konnte.

Insgesamt zählte der PSV am Pfingstwochenende rund 2500 Besucher und damit ungefähr so viele wie im Vorjahr. Während sonst regulär mit rund 2000 etwas mehr Zuschauer ins Stadion kamen, waren diesmal am Samstag etwas mehr Zaungäste an der Derny-Strecke, hat Karin Menzel beobachtet.