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| 02:39 Uhr

Rosenstadtretter auf Auszeichnungsreise

Die "Rosenstadtretter" mit ihren Gastgebern in der Rhön.
Die "Rosenstadtretter" mit ihren Gastgebern in der Rhön. FOTO: privat
Forster Schüler haben als "Rosenstadtretter" beim bundesweiten Wettbewerb "Schule macht Zukunft" überzeugt und durften jetzt auf Auszeichnungsfahrt. schreibt über die Tour nach Ostheim. Sophie Pohl

Der Erfolg von uns Rosenstadtrettern beim Focus-Schülerwettbewerb hatte sich gelohnt. Vom 20. bis 22. August fuhren wir, Lisa Wundes, Philip Schneider, Franziska Dubrau, Bill Grabowski, Nancy Schwerdtner und Sophie Pohl, gemeinsam mit unseren Lehrern Frau und Herrn Krüger nach Ostheim v. d. Rhön. Unsere Unterkunft in der letzten Woche war das Rhöniversum, eine sehr moderne Umweltbildungsstätte, die sich in Oberelsbach befindet.

Nachdem wir in Oberelsbach angekommen waren, ging es schon weiter nach Ostheim, die Heimat der Bionade GmbH, die auch der Sponsor unseres Preises war. Dort präsentierten wir den Verantwortlichen das von uns selbst entworfene Konzept der Mehrgenerationenhäuser und konnten dafür viel positives Feedback von ihnen entgegennahmen. Nach der gelungenen Präsentation erkundeten wir die Stadt Ostheim, in der unter anderem eine der größten und besterhaltenen Kirchenburgen Deutschlands steht. Mit dem Grillabend im Rhöniversum konnten wir den ersten Tag in der Rhön ausklingen lassen.

Am zweiten Tag hatten wir wieder einige Programmpunkte auf unseren Plan stehen. Am Vormittag fuhren wir nach Fladungen, die nördlichste Stadt Bayerns, in das Freilandmuseum. Ein Museumsdorf aus alten Gebäuden der Region, die restauriert und in Fladungen wiederaufgebaut wurden. Dort bekamen wir von einer Museumsführerin das Leben im frühen 20. Jahrhundert erklärt und konnten durch einige Aktivitäten, die in dieser Zeit normaler Bestandteil des Alltags waren, dieses besser nachvollziehen. Mit ihr kochten wir Kartoffeln auf einem Holzofen und stellten Butter auf die damalige Art und Weise her, in einem Butterglas und Kurbel. Am Nachmittag sind wir wieder nach Ostheim zu Bionade gefahren. Gemeinsam mit einem Betreuer des Besucherservice des Betriebes besichtigten wir die Brauerei und sahen, wie dieses Getränk hergestellt wird. Am Abend war die Fledermauswanderung. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter des Biosphärenreservates wollten wir mit einem Gerät, das sich Bat-Detektor nennt, die kleinen Vampire aufspüren. Doch leider waren die kleinen Säugetiere schon satt oder einfach zu faul, um auf Nahrungssuche zu gehe, darum sahen wir keine Fledermäuse.

Am letzten Tag, dem Donnerstag, stand die Fahrt zum schwarzen Moor an. Das Moor ist ein Hochmoor und die Kernzone des Biosphärenreservates Rhön. Die Reise in die Rhön endete mit dem gemeinsamen Mittagessen. Glücklich und wieder etwas schlauer blicken wir Rosenstadtretter auf eine Geschichte zurück, die mit der schulischen Projektwoche im Januar begann und mit den drei tollen Tagen in der Rhön nun ihren Höhepunkt erreichte.

Unser Fazit: "Es ist schön in der Rhön!"