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Rosenkreisel in Forst wird ab Montag gesperrt

Die Noßdorfer Straße wird für zwei Wochen zur Umleitungsstrecke, weil der Rosenkreisel in Forst ab Montag gesperrt ist.
Die Noßdorfer Straße wird für zwei Wochen zur Umleitungsstrecke, weil der Rosenkreisel in Forst ab Montag gesperrt ist. FOTO: kkz
Forst. Ab Montag ist der Rosenkreisel in Forst für alle Fahrzeuge gesperrt. Wie der Landesbetrieb Straßenwesen mitteilt, wird die Deckschicht des Kreisverkehrs erneuert. kkz

Vor über zehn Jahren wurde der Rosenkreisel gebaut. Nach diesem Zeitraum sei eine Erneuerung des Straßenbelags üblich, teilt Torsten Wiemer vom Landesbetrieb mit. Außerdem zeigen sich im Asphalt erste Risse. Seit ein paar Jahren bemängle der verantwortliche Straßenmeister außerdem ausgeplatzte Fugen und lose Steine im inneren Bereich des Kreisverkehrs. Diese Mängel sollen während der zweiwöchigen Sperrung ebenfalls behoben werden.

"So angenehm ein Kreisverkehr für die Entflechtung des Verkehrs ist, umso schwieriger ist eine Reparatur. Diese kann nur unter Vollsperrung erfolgen", sagt Torsten Wiemer. Deshalb habe man sich entschieden, dies während der Baumaßnahme an der Spremberger Straße zu tun, wenn sowieso schon aus einer Richtung keine Fahrzeuge den Kreisel erreichen. Bei der Terminwahl entschied sich der Landesbetrieb für die Sommerferien und erhofft sich weniger Verkehr auf den Umleitungsstrecken.

Bestehen bleibt die bereits im Zusammenhang mit der Sperrung der Spremberger Straße eingerichtete Umleitung über die Skurumer und die Triebeler Straße. Sie ist für Fahrer in und aus Richtung Guben der einzige Weg durch die Stadt. Neu eingerichtet werden Umleitungen aus und in Richtung Cottbus. Wer aus Richtung Groß Jamno über die Landstraße nach Forst fährt, wird über die Noßdorfer und Döberner Straße im Gewerbegebiet auf die B 112 geführt und gelangt über die Skurumer und Triebeler Straße ins Zentrum. Von der Umgehungsstraße führt die Umfahrung des Rosenkreisels über die Schwerinstraße, die Akazienstraße und wieder auf die Landstraße nach Cottbus. Bestehen bleibt außerdem die großräumige Umleitung für den Schwerverkehr. Der Landesbetrieb rechnet während der Bauzeit mit erheblichen Verkehrsbehinderungen. Anstrengend wird es für die Anwohner, denn die neuen Umleitungen führen über schmale Straßen in Forster Wohngebieten.