Trotz der bislang äußerst geringen Zahl von Bewerberinnen bleibt Kaiser optimistisch: „Es ist jedes Jahr die gleiche Zitterpartie.“ Bis zur Wahl hätten sich dann aber immer genügend Kandidatinnen gemeldet.
Um unentschlossenen Forsterinnen noch eine Chance zu geben, verlängere die Stadt die Bewerbungsfrist für die Wahl am 24. April bis zum 27. Februar, kündigte der Kulturamtsleiter gestern an. Ursprünglich wäre die Frist an diesem Wochenende abgelaufen.
Derweil geht in den Gremien der Stadtverordnetenversammlung die Debatte um die Eintrittspreise weiter. Strittig ist die Höhe des städtischen Zuschusses, von dem letztendlich der Ticketpreis abhängt, wenn nicht an der Qualität des Programms gerüttelt werden soll. Während der Sitzung des Hauptausschusses unterbreitete Bürgermeister Gerhard Reinfeld einen Kompromissvorschlag. Er riet zwar von einer Verdoppelung des Kartenpreises ab, bot aber an, dass die Verwaltung eine „moderate Veränderung“ vorschlagen werde. Auch solle mit dem Betreiber des Forster Hofes der Mietpreis für den Saal nachverhandelt werden. (tw)