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| 17:12 Uhr

Hinter das Bild geschaut
Auf den künstlerischen Spuren der Rose

 Päonienufer.
Päonienufer. FOTO: Knut Helms
Forst. Knut Helms bringt im Rosengarten aktives Malen und Kunstgeschichte zusammen – immer im Zeichen der Rose.

Angeregt wurde das  Rosenkunstprojekt von Benjamin Pelz. Pelz ist in Forst geboren und dann nach Berlin gezogen, wo sich eine feste Freundschaft mit dem Kunstwissenschaftler und Maler Knut Helms entwickelte, teilt die Stadtverwaltung Forst in einer Pressemitteilung mit. Bei einem Besuch seiner Heimatstadt kam Pelz die Idee, für Knut Helms eine Kunstausstellung zu planen. In zahlreichen Gesprächen kamen beide auf den Gedanken, das nahe liegende Thema der Rose im Blick auf den Ostdeutschen Rosengarten zum Thema der vorgeschlagenen Ausstellung zu machen.

Denn die Rose ist gilt auch als ein spannendes vielschichtiges kulturelles Symbol, das seit jeher in Literatur, Kunst und Religion die Gemüter bewegt. Die Rose ist vor allem aber  ein Symbol der Liebe, womit sie in Bezug auf den Rosengarten, der auch für Hochzeiten genutzt wird, eine besondere Bedeutung gewinnt. Rosen faszinieren durch die Schönheit ihrer Blüten und ihren Duft und regen die Sinne zum Träumen an. Deswegen ist die Rose schon seit vielen Jahrhunderten ein besonderes Thema der Kunst geworden.

Knut Helms bietet an, für die Ausstellung im Ostdeutschen Rosengarten auch Gemälde in unterschiedlichen Formaten zu schaffen, die als Schwerpunkt das Thema der Rose zwischen den gegenständlichen und den abstrakten Darstellungsformen auf Grundlage einer Spachteltechnik variiert. Unter Rosengartenimpressionen und Rosensträußen erscheint auch das eine oder andere Gesicht sowie eine Gemäldekopie, welche den Ausgangspunkt der vielfältigen Arbeit von Knut Helms, die altmeisterliche Maltechnik eines Stilllebens, erkennen lässt.

Knut Helms wird außerdem zu bestimmten Terminen während der Ausstellung vorführen, wie er Rosen direkt nach der Natur malt. Konkrete Angaben, wann dies geschehen wird, macht die Stadtverwaltung Forst in der Mitteilung allerdings noch nicht.

Als Kunstwissenschaftler wird Helms dabei auch erzählen, was  über die Maltechniken der Alten Meister aus ihren Gemälden und Schriften bekannt ist.

Und: Helms wird eine Leseprobe aus seinem eigens dazu verfassten Malerbuch geben. Ferner wird er an Beispielen zeigen, wie die moderne Kunst mit diesem Thema seit dem Impressionismus umgegangen ist und was ihn persönlich inspiriert hat.

„Für dich soll’s rote Rosen regnen“, Ausstellung im Ausstellungs- und Besucherzentrum des Ostdeutschen Rosengartens Forst. Die Eröffnung findet am Freitag, 12. Juli, um 18 Uhr statt. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 30. September täglich von 9 bis 19 Uhr.