Die Falck-Vertreter hätten lediglich das Angebot vom Februar wiederholt. Danach sollen die Tariflöhne von Falck um den Prozentsatz steigen, der mit den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst vereinbart wird. Als Alternative habe Falck angeboten, die Tabellenlöhne um 2,95 Prozent rückwirkend ab Januar und um weitere 2,95 Prozent ab Januar 2019 zu erhöhen. Falck begründe das Tarifangebot damit, dass der Landkreis Spree-Neiße eine höhere Personalkostensteigerung nicht finanziert.

Die Verdi-Tarifkommission hat beide Arbeitgebervorschläge als völlig unzureichend abgelehnt und weitere Warnstreiks samt Ausweitung auf Rettungswagen beschlossen, so Franke. Bevor es dazu kommt, will die Gewerkschaft kurzfristig mit dem Landrat zur Situation im Rettungsdienst reden.