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| 02:34 Uhr

Red Rollers nach zwei Siegen wieder im Aufwind

Berlin. Nach einer wochenlangen Durststrecke sind die Red Rollers wieder im Aufwind. Am vierten Spieltag gewannen die Cottbuser Rollstuhl-Basketballer beide Spiele, sowohl gegen die Pepper Devils Berlin als auch gegen die Jena Caputs. Burghard Zimmer

Noch in der Vorwoche verlor man beim RSC Berlin knapp mit 50:53 und danach gegen den Staffelfavoriten RSC Rollis Zwickau mit 30:58. Diesmal aber wurde vieles richtig gemacht und mit jeder Menge Übersicht agiert. Gegen Berlin führte man nach zehn Minuten klar mit 15:6. In der Folge spielten die Cottbuser ihre Variabilität beim Scoren aus. Nicht nur die Center Schulze und René Stoy, sondern auch die Aufbauspieler trauten sich in endscheidenden Aktionen, zum Korb zu ziehen. So zeigte Steve Kolkwitz ein ums andere Mal seine Schnelligkeitsvorteile und startete zu erfolgreichen Fastbreakes. Auch Thomas Herrmann, erst seit diesem Jahr Rolli-Basketballspieler, erzielte seinen ersten Korb. Obwohl das zweite (7:12) und dritte Viertel (8:9) verloren gingen, lagen die Red Rollers noch immer mit drei Punkten vorn. Verbissen wurde dieser knappe Vorsprung verteidigt und gleichzeitig im Angriff durch erfolgreiche Aktionen gesichert. Selbst in den letzten zwei Minuten, als die Berliner bis auf einen Punkt (38:39) dran waren, blieben die Lausitzer ruhig. Ronny Kiethe setzte einen erfolgreichen Wurf zum 41:38-Endstand ins Netz.

Im zweiten Spiel durften die Red Rollers dann ein wenig Schaulaufen. Der Tabellenletzte aus Jena war kein Gradmesser und wurde mit 53:22 vom Feld gefegt. Die Mannschaft von Trainerin Katrin Heinemann dominierte die Paarung und führte bereits zur Halbzeit mit 28:12.

Damit stehen die Red Rollers aus Cottbus mit 6:10 Punkten und einem positiven Korbverhältnis (361:343) auf Rang sechs in der Regionalliga Ost. Nun gilt es, in Ruhe an der Umsetzung des Konzeptes von Heinemann zu arbeiten, um am Saisonende vielleicht doch wieder im gewohnten oberen Drittel der Tabelle zu landen.