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Radeln für Zucker-, Mohn- und Streuselkuchen

Bei der Kuchentour wählen die Radfahrer unterwegs zwischen gesunden Bananen oder saftigem Kuchen der Forster Bäcker.
Bei der Kuchentour wählen die Radfahrer unterwegs zwischen gesunden Bananen oder saftigem Kuchen der Forster Bäcker. FOTO: mjn1
Forst/Döbern. Etwa hundert motivierte Radenthusiasten trafen sich am Sonntag am Forster Radstadion, um an der 15. Radtourenfahrt (RTF) – auch bekannt als Kuchentour teilzunehmen. mjn1

Hinzukam die erste Country-Tourenfahrt (CTF), die als geführte Mountainbike-Tour ebenfalls vom Polizeisportverein 1893 Forst organisiert wurde. Die Teilnehmer konnten aus Distanz zwischen 47, 77 oder 120 Kilometern wählen. Die CTF-Strecke war 60 Kilometer lang. Zwei Verpflegungs- und Kontrollpunkte gab es für alle Touren. Der erste war inmitten des Dorfes Preschen, der zweite in Köbeln auf dem Zschornower Berg. "Die Kuchentour ist etwas Besonderes - wegen des Kuchens", sagte der Cottbuser Bernhard Opitz zu seiner Teilnahme in Forst. Kleine Süßmäuler sind sie also die radelnden Freunde, aber irgendwoher muss die Energie bei solchen Strecken auch kommen. Die Zucker-, Mohn- und Streuselkuchen wurden von den Forster Bäckereien Langner, Arlt und Fumfahr gesponsort. Bäckermeister Axel Langner ließ es sich nicht nehmen, in den Genuss der leckeren Kuchen seiner Kollegen zu kommen und radelte einfach eine Tourstrecke mit. Wer jetzt nicht unbedingt auf süße Dinge stand, für den standen herzhafte Schmalz- und Leberwurststullen parat. Marcel Möbus - bis 2012 aktiver Steherfahrer und deutscher Meister von 2010 - stand mit Helfern hinter dem Kuchenbuffet und war der Verantwortliche des ersten Kontrollpunktes. Andreas Beckmann vom Organisationsteam stand mit seinen Helfern auf dem Zschornoer Berg parat und erwartet dort die Radler zum Getränkeausschank, Kuchenessen und zum Stempeln der Wertkarten. Mit zehn Jahren war Christoph Nagorny aus Forst der jüngste Teilnehmer. Der Älteste war Heinz Noack mit 79 Jahren aus Teichland. Insgesamt kamen die Teilnehmer aus Forst, Teichland, Cottbus, Spremberg, Calau, Frankfurt (Oder) und Finsterwalde, Hoyerswerda, Leipzig und Weißwasser. Christian Tappert mit der Anreise aus Hannover hatte den weitesten Weg.