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| 02:34 Uhr

Pro und Contra zu ehemaligem Jugendklubhaus

Das ehemalige Jugendklubhaus in der Gubener Straße ist der Favorit der Stadtverwaltung für den Ausbau zum Kinder- und Jugendfreizeitzentrum.
Das ehemalige Jugendklubhaus in der Gubener Straße ist der Favorit der Stadtverwaltung für den Ausbau zum Kinder- und Jugendfreizeitzentrum. FOTO: Ludwig
Forst. Auch die Mitglieder des Hauptausschusses haben sich einstimmig bei einer Enthaltung für die Weiterentwicklung des ehemaligen Jugendklubhauses in der Gubener Straße zu einem Standort für Kinder- und Jugendfreizeitangebote entschieden. Der Kulturausschuss hatte ebenso votiert, nun müssen die Stadtverordneten entscheiden. Steffi Ludwig

Notwendig ist dies, da die Sanierung des bisherigen Schülerfreizeitzentrums im Keuneschen Kirchweg und auch des Begegnungszentrums Park 7 zu teuer werden würde. Die Stadt hatte daraufhin sechs Objekte auf ihre Tauglichkeit als Jugendzentrum untersucht und das ehemalige Jugendklubhaus als Favoriten herausgestellt, für das nun ein Konzept zur Weiterentwicklung erarbeitet werden soll.

Lothar Lischke (FDP) fragte, ob das Thema Lärmbelästigung auch bei der Prüfung des ehemaligen Jugendklubhauses berücksichtigt worden sei. Nach Auskunft von Andreas Kaiser, Fachbereichsleiter Bildung und Soziales, habe es dort trotz der Band-Proben noch keine Beschwerden gegeben. Bei der Skateranlage im Schülerfreizeitzentrum habe man dagegen die Nutzungszeiten wegen der Lärmbelästigung stark einschränken müssen.

Kai Grund (Die Linke) hat Bedenken beim alten Jugendklubhaus wegen der nahen Tagesbetreuung - und wegen der hohen Sanierungskosten. Deshalb sei die Linke dafür, zwei Standorte parallel zu betrachten. Auch Günter Herzberg (CDU) plädierte dafür, sich den "Kreml", die Musik- und Kunstschule in der Amtstraße, weiter vorzumerken.

Diese gehöre jedoch dem Landkreis Spree-Neiße. Das ehemalige Jugendklubhaus habe den Vorteil, dass es auf städtischem Grund stehe, sagte Verwaltungsvorstand Jens Handreck. Der Stadt seien die Objekte, die einer Finanzierung bedürfen, zudem durchaus bewusst: von Schwimmhalle über Grundschule Keune und Textilmuseum bis hin zum Stadtarchiv.

Klaus-Dieter Stenzel (SPD) lobte die konzeptionelle Arbeit zum Jugendzentrum - seine Fraktion befürworte nach der Besichtigung zu 100 Prozent das Jugendklubhaus.