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| 02:36 Uhr

Positiver Trend hält an auf dem regionalen Arbeitsmarkt

Spree-Neiße. Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt hält unvermindert an. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Zahl der Arbeitslosen im Bereich des Jobcenters Spree-Neiße im März um 313 auf 5811 verringert. red/roe

Im Vergleich dazu waren im Vorjahresmonat 846 Personen mehr als arbeitslos registriert. "Die einsetzende Frühjahrsbelebung hat für einen Rückgang der Arbeitslosenzahlen im Vormonats- und Vorjahresvergleich gesorgt", teilt die stellvertretende Werkleiterin des Jobcenters Spree-Neiße, Rita Richter, mit.

Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 9,1 Prozent nach 10,3 Prozent zum Vergleichsmonat vor einem Jahr. Damit kann der Landkreis Spree-Neiße in der Region die niedrigste Arbeitslosenquote vorweisen - sie liegt für Cottbus bei 10,1 Prozent, in Elbe-Elster bei 10,2 Prozent und in Oberspreewald-Lausitz bei 11,7 Prozent.

Getrennt nach Rechtskreisen stellt sich die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen für den Monat März 2016 folgendermaßen dar: Im Rechtskreis SGB III (Arbeitslosengeld) lag die Zahl der Arbeitslosen bei 1734, das sind 238 Personen weniger als im Vormonat, wie Rita Richter erklärte. Im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung, Hartz IV), der in die Zuständigkeit des Jobcenters Spree-Neiße fällt, gab es 4077 Arbeitslose, das sind 75 Personen weniger als im Vormonat.

Der Anteil der Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II gemessen an allen Arbeitslosen beträgt 70,2 Prozent. Im regionalen Vergleich stellt auch dieser Wert aus Spree-Neiße weiterhin den geringsten Anteil in der Region dar. Die entsprechenden Werte lagen für Cottbus bei 81,6 Prozent, für Elbe-Elster bei 74,4 Prozent und für Oberspreewald-Lausitz bei 78,8 Prozent, geht aus den Zahlen des Jobcenters hervor.

Auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist erneut gesunken. So waren im März 6359 Bedarfsgemeinschaften registriert, 57 weniger als im Februar. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ging ebenfalls um 60 auf 8052 zurück. "Die Arbeitskräftenachfrage ist weiter hoch - eine steigende Tendenz zeigt sich saisonbedingt im Gastronomiebereich und im Garten- und Landschaftsbau. Nach wie vor stark nachgefragt sind Arbeitskräfte im Pflegebereich sowie alle handwerklichen Berufe", so Rita Richter weiter.