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| 16:34 Uhr

Nächster Schritt in Diskussion
Diskussion zum Döberner Schulbau

 Auf dieser Fläche an der Ringstraße soll das neue Grundschulgebäude in Döbern gebaut werden.
Auf dieser Fläche an der Ringstraße soll das neue Grundschulgebäude in Döbern gebaut werden. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Döbern. Stadt entscheidet über Hinweise zum Bebauungsplan und dem geänderten Flächennutzungsplan. Von Katrin Kunipatz

Die Döberner Stadtverordneten sprechen am Dienstag, 15. Januar, erneut über das Döberner Schulzentrum. Im städtischen Bauausschuss wird ab 18 Uhr in der Aula der Oberschule über die Beschlussempfehlung für die Stadtverordnetenversammlung Ende des Monats beraten. Für die Grundschüler will das Amt Döbern-Land ein neues Schulgebäude errichtet lassen. Es soll einerseits das Schulzentrum an einem Standort zusammenführen und andererseits moderne Unterrichtsräume bieten.

Voraussetzung für den Neubau an der Ringstraße in der Nähe zum Gebäude der „Germanus Theiss“ Oberschule ist ein Bebauungsplan. Außerdem muss für das künftige Schulgelände der Flächennutzungsplan der Stadt Döbern geändert werden. Die bisherige Landwirtschaftsfläche wird in eine Fläche für den Gemeinbedarf umgewandelt. Im Oktober vergangenen Jahres hatten die entsprechenden Unterlagen in der Bauverwaltung des Amtes ausgelegen. Bürger, Nachbargemeinden, Träger öffentlicher Belange und Behörden konnten ihre Stellungnahmen abgeben. Außerdem wurde ein Umweltbericht für den geänderten Flächennutzungsplans und den Bebauungsplan erstellt.

In der Folge wurden die Einwendungen gesammelt. Im Rahmen des Abwägungsprozesses fanden einige Hinweise den Weg in die Pläne. Das Ergebnis der Abwägung wird nun im Bauausschuss der Stadt Döbern vorgestellt.

Beispielsweise drängt der Landkreis darauf, dass die als Ersatz für die durch den Schulbau beeinträchtigte Kaltluftschneise vorgesehene Grabenbepflanzung auch außerhalb des überplanten Gebiets weiter geführt werden soll. Dies sei nicht möglich, weshalb der Bebauungsplan Anpflanzungen entlang des Weges zwischen Wiesenweg und Ringstraße und vor allem auf dem geplanten Busplatz eine umfängliche Anpflanzungen vorsieht. Der Gewässerverband Spree-Neiße betont, dass im Bereich der Gräben und Böschungen nicht gebaut werden dürfen, da die Gräben weiterhin mit entsprechender Technik frei gehalten werden müssen.

Bürger hatten Wünsche hinsichtlich der Bäume und Sträucher geäußert, deren Laub und Früchte ungiftig sein müssen, da auf der benachbarten Wiese Heu für Pferde gewonnen wird. Dem wolle man bei der Objektplanung nachkommen. Gleiches gilt für die ebenfalls von einem Bürger gegebenen Hinweise zum Feuchtland, auf dem der Bebauungsplan den Buswendeplatz vorsieht. In der weiteren Planung soll dem Rechnung getragen werden durch die entsprechende Wahl der Unterbau, Schotter- und Tragschichtmaterialien.

Eine andere Variante als ein Neubau auf dem Grundstück südlich der Oberschule komme jedoch nicht in Betracht, um das Döberner Schulzentrum an einem Standort zusammenzuführen, heißt es in dem Umweltbericht.