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| 01:07 Uhr

Piccolo-Theater plant Spiel-Zeiten-Wende

Cottbus.. Nach der erfolgreichen Präsentation des Stücks „Die Schwalbenchristine“ durch den Theater-Ferienkursus am vergangenen Freitag verabschiedet sich das das piccolo-Theater jetzt in die Sommerpause. Nach deren Ende beginne am 10.

August aber nicht wie gewohnt eine neue Spielzeit, heißt es in einer Pressemitteilung. Vielmehr folge eine „Spiel-Zeiten-Wende“ .
„Wir drehen an der Zeit!“ , verkündet Anja Szczyrba, Dramaturgin für Öffentlichkeitsarbeit. „Wir werden unsere Spielzeiten in Zukunft aus wirtschaftlichen und organisatorischen Gründen nicht mehr von Sommer zu Sommer gestalten, sondern dem Kalenderjahr anpassen.“ Die neue Spielzeit beginne also im Januar.

Bruch mit der Tradition
Diese „Spiel-Zeiten-Wende“ sei ein Bruch mit aller Theatertradition, werde aber nur Vorteile auch für das Inszenierungsangebot in den Sommermonaten haben. Außerdem verspricht sich das kleine Ensemble davon „gute und wichtige Impulse für die Arbeit mit unseren Kinder- und Jugendgruppen in der Theaterpädagogik“ .
Diese seien in den letzten Jahren, zusammen mit den Gruppen im Tanzhaus, mehr und mehr zu einem prägenden Bereich des Theaters geworden und beanspruchen die Aufmerksamkeit und Kraft des ganzen Teams. Das Interesse an weiteren Gruppen wachse stetig. Ihnen solle künftig mehr Zeit, Energie und Platz auf der „piccolo“ -Bühne eingeräumt werden.

Gleich zwei Premieren
„Aber Spiel-Zeiten-Wende heißt nicht, sich zurückzulehnen und die fünfmonatige Zeit des Wechsels tatenlos auszusitzen“ , sagt Anja Szczyrba. „Wir drehen sogar noch auf und bringen mit ,absturz.de' und ,Der kleine Häwelmann' gleich zwei Premieren auf die Bühne. Zudem nehmen wir das bereits als Gastspiel bekannte Tucholsky-Programm als feste Position in unseren Spielplan auf.“
Auch weiterhin sollen einmal im Monat samstags um 20 Uhr Gäste zur musikalischen Kleinkunstreihe eingeladen werden. Diese Reihe habe sich zu einer festen Institution im Cottbuser Kulturleben entwickelt. (pm/ue)