Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise wurden sie zur Dienststelle nach Eisenhüttenstadt gebracht.
Bei der Durchsuchung fanden die Mitarbeiter des BGS bei den Kindern polnische Asylbescheinigungen. Die Erwachsenen hatten in ihren Schuhen russische Pässe versteckt. Während der Vernehmungen erklärten die beiden erwachsenen russischen Staatsangehörigen, dass sie mit einem Zug von ihrem Heimatland aus nach Polen gereist seien. Sie hatten bereits in Polen einen Asylantrag gestellt und wurden in einer Einrichtung für Asylbewerber untergebracht. Dort wandten sie sich an einen Polen, der nach Zahlung von 2400 Euro die Einschleusung nach Deutschland organisierte.
Nach der Ankunft mit dem Zug in Gubin wurden alle vier Personen von zwei anderen Personen mit einem Schlauchboot an das deutsche Ufer gebracht. In Deutschland wollten sie Asyl beantragen.
Nach Abschluss der Ermittlungen und Strafanzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise werden sie zur Zurückschiebung nach Polen den Behörden übergeben.