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| 01:02 Uhr

PDS kritisiert geplante Kosten zur Schülerbeförderung Diskussion zur Schülerbeförderung

Spree-Neiße.. Die sozial- und behindertenpolitische Sprecherin der PDS-Landtagsfraktion, Kerstin Bednarsky, hat die geplante Zuzahlung von Eltern behinderter Schüler zu den Schultransportkosten (RUNDSCHAU berichtete am Samstag) scharf kritisiert.

„Eltern sollen wieder einmal für den Nachteilsausgleich ihrer behinderten Kinder sorgen, die meist keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können“ , so die PDS-Politikerin in einer Stellungnahme. „Eltern mit behinderten Kindern haben derzeit schon einen großen Mehraufwand an Kosten und persönlichem Engagement, um ihren Kindern Förder- und Betreuungsmöglichkeiten in der Kindergemeinschaft zu schaffen“ , so Bednarsky weiter.
Der Landkreis würde mit dieser Beteiligung an den Fahrtkosten einen großen Fehler begehen, meinte sie im RUNDSCHAU-Gespräch. Andere Kreise, wie Dahme-Spreewald, hätten die sozial ungerechte Erhöhung der Kosten abgelehnt, erklärte sie. Die Politikerin verwies in ihrer Erklärung darauf, dass auch die Landkreise dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes verpflichtet seien.
Die neue Satzung zur Schülerbeförderung sieht deutlich höhere Kosten für die Eltern nicht nur behinderter Kinder vor (RUNDSCHAU berichtete).
Über die neue Satzung zur Schülerbeförderung berät der Wirtschafts-, Verkehrs- und Vergabeausschuss des Kreises am Mittwoch in Drebkau. Außerdem soll dort der Gesellschaftsvertrag der BQS Döbern neu gefasst werden.
Der Ausschuss tagt um 17 Uhr im Rexam-Glass (ehemaliges DNL Behälterglaswerk) in Drebkau. (red/klw)