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| 17:05 Uhr

Papierfliegerwettbewerb in Forst
Wütende Vögel schlagen Roten Baron

 Urkunden für alle und Pokale für die drei Besten: Von links die Duos „Dreamteam“, „Teamwork“, die siegreichen “Angry Birds“ und „Roter Baron“ . Auf dem Foto fehlt das Team „Goldener Adler“).
Urkunden für alle und Pokale für die drei Besten: Von links die Duos „Dreamteam“, „Teamwork“, die siegreichen “Angry Birds“ und „Roter Baron“ . Auf dem Foto fehlt das Team „Goldener Adler“). FOTO: Angela Hanschke
Neben dem Papierfliegerwettbewerb soll es in Forst noch mehr Mitmach-Angebote für Väter mit ihren Kindern geben.

Sechs Väter und deren Kinder haben sich am Samstagvormittag im Forster Mehrgenerationenhaus beim Falten des idealen Papierfliegers ausprobiert. Eingeladen hatte Steven Reich, seit einigen Wochen der neue Sozialpädagoge des Hauses, um die inoffizielle Forster Papierfliegermeisterschaft seines Vorgängers Jens Nowotnick aus dem vergangenen Jahr fortzuführen.

Vorlagen für das Basteln solch einer „Papierschwalbe“ gab es reichlich. Stumpf oder spitz zulaufend zeigten sich die Flugobjekte – überwiegend von den Vätern hergestellt und von den Sprösslingen bunt gestylt. „Die Anleitung haben wir im Internet gefunden. Wichtig: Alle mussten die gleiche Papersorte verwenden“, berichtete Thomas Sievers, der mit seinem 16-jährigen Sohn Domenik an den Start ging. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden in der benachbarten Mehrzweckhalle die Gleiter in den Disziplinen „Weitflug“ und „Langflug“ ihrer Funktionsprobe unterzogen. Ohne Freiluft-Thermik gar kein leichtes Unterfangen. Solch phantasievolle Namen wie „Dreamteam“, „Angry Birds“ und „Roter Baron“ trugen die Väter-Kind-Teams.

Nach zwei Durchgängen standen „Angry Birds“ – die „zornigen Vögel“ Andreas Weigt und Nils Apel (7) als Sieger fest, gefolgt von „Roter Baron“, dem „Dreamteam“, der Vertretung „Goldener Adler“ und dem Mitarbeiterteam „Teamwork“ von Steven Reich und seinem Sohn Oskar.

„Dieses Angebot schließt eine echte Lücke. Die Väter haben ja oft viel zu wenig Zeit für ihre Kinder“, meinte Zuschauerin Anke Schulz, die mit Alfred (2) die Daumen für die fünfjährigen Zwillingssöhne Albert und Arthur drückte. „Steven Reich findet gleich den richtigen Draht zu den Kindern“, lobte sie. Dennoch müsse dieses Angebot noch bekannter werden.

Als Hauptanliegen sieht der Sozialarbeiter „die Bindungen zwischen Vätern und ihren Kindern zu stärken“. Die Ideen dazu sprudeln nur so hervor: Vater-Kind-Kochen,  handwerkliche Arbeiten, Ausflüge, Ferienfahrten, Seifenkisten-Rennen, Clubübernachtungen und Väter-Stammtische – all dies sei möglich (facebook.com/papzeitforst).