ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:00 Uhr

OSZ in Forst erhält neue Turnhalle

Forst.. In zwei Wochen soll mit dem Bau einer neuen Turnhalle am Forster Ober-stufenzentrum (OSZ) begonnen werden. Dies teilte der Kreis gestern auf RUNDSCHAU-Anfrage mit. Lange Zeit verzögerte sich das Projekt, nachdem eine Fördermittelzusage bereits seit einem Jahr beim Kreis vorliegt. „Es mussten noch mehrere Varianten geprüft werden“ , sagte Jana Weber, die Pressesprecherin des Kreises, gestern. Von Bernd-Volker Brahms

Bei einer Bauanlaufberatung wurden gestern noch einmal Details geklärt. Jetzt steht aber fest: Am 28. November wird am OSZ mit dem Bau einer Zwei-Feld-Turnhalle begonnen, zwischenzeitlich war auch schon an eine Drei-Feld-Halle gedacht worden. 1,5 Millionen Euro sind für das Gebäude eingeplant. 70 Prozent übernimmt das Land Brandenburg, den Rest bezahlt der Kreis Spree-Neiße als Träger der Schule an der Heinrich-Heine-Straße.
Insbesondere die Schulkonferenz mit Lehrer-, Schüler- und Elternvertretern hatte mehrfach auf den Bau einer Turnhalle gedrängt und sich in Potsdam dafür eingesetzt. Allerdings hatte das Bildungsministerium bereits im September des vergangenen Jahres eine Zusage erteilt, nachdem es ein längeres Zögern gegeben hatte. Vor weiterern Investitionen wollte das Land sich vergewissern, dass der Schulstandort über das Jahr 2010 gesichert sei. Annährend 20 Millionen Euro waren zuvor in die Schule gesteckt worden, an der derzeit 2800 Schüler unterrichtet werden. Vor allem Schüler aus Metall- und Elektroberufen sowie aus den Bereichen Textil- und Umwelttechnik und Automation gehen in die Einrichtung.
Die neue Turnhalle soll sich direkt an das Wohnheim der Schule anschließen und zwischen Parkplatz und Neiße-Ufer gebaut werden. Nach Angaben von Kreissprecherin Jana Weber werde mit einem Jahr Bauzeit gerechnet. Das Bauvorhaben ist in 25 Lose aufgeteilt, wobei die ersten beiden gerade vergeben wurden.
Die Halle sei „der letzte Schritt zur Vervollkommnung der Schule“ , so Sprecherin Jana Weber. Was aus der alten Tunhalle wird, vermochte die Kreissprecherin jedoch nicht zu sagen. „Es gibt mehrere Nachnutzungsvarianten“ , sagte Jana Weber. Die alte Halle war keine richtige Tunrhalle, sondern lediglich ein umgebauter Raum. Dieser genügte nicht den Ansprüchen an einen regulären Sportunterricht.