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Künftig soll an jedem ersten Wochenende in Forst wieder getrödelt werden
Ostertrödelmarkt lockt erste Besucher

Trödler Marko Steidel vor seinen Zinkschätzen. Er wird das nächste ..Mal gern wieder dabei sein.
Trödler Marko Steidel vor seinen Zinkschätzen. Er wird das nächste ..Mal gern wieder dabei sein. FOTO: Margit Jahn
Forst. Suchen und Finden stand in diesen Tagen ja hoch im Kurs. Was gibt es also Passenderes, als in Forst wieder die Tradition eines gemütlichen Flohmarktes anzubieten? Das dachte sich Jörg Gärtner und organisierte einen Trödel zum Osterwochenende. Den ersten Ostertrödel in der Stadt. Liebevoll beschriebene ehemalige Bettpfosten wiesen den Weg aufs Gelände in der Heinrich-Werner-Straße.

(mjn) Suchen und Finden stand in diesen Tagen ja hoch im Kurs. Was gibt es also Passenderes, als in Forst wieder die Tradition eines gemütlichen Flohmarktes anzubieten? Das dachte sich Jörg Gärtner und organisierte einen Trödel zum Osterwochenende. Den ersten Ostertrödel in der Stadt. Liebevoll beschriebene ehemalige Bettpfosten wiesen den Weg aufs Gelände in der Heinrich-Werner-Straße.

Noch ist die Gemeinschaft der Verkäufer klein, aber das soll sich bald ändern, so Gärtner. Mit leckerem selbstgebackenen Kuchen von Katja Borstel, die den Markt mit organisiert hat, sowie Glühwein und Würstchen vom Grill wurden die Besucher zum Verweilen eingeladen. Vor der Halle, die Jörg Gärtner für den Trödelmarkt gemietet hat, wurden einige Stände unter einem großen Dach aufgebaut. An den Ständen wurden Hausrat, Gartenartikel, Mopedteile, DVD sowie Spielzeug angeboten. In der großen Halle standen unzählige Tischreihen mit allem, was das Herz begehrt. Katja Borstel ist seit zwei Jahren dabei und freut sich über die Gespräche mit den Besuchern.

Jörg Gärtner zeigte sich mit dem ersten Tag zufrieden. „Die Kunden, die da waren, haben alle was gefunden, und mit nach Hause genommen.“  Die Nachfrage sei da. Seine eigenen Angebote entstammen Haushaltsauflösungen oder Entrümpelungen.

Bernd Blümel aus Forst ist eigentlich gar kein Trödler. Ersatzteile fürs Moped interessieren ihn. Ganz anders Elfi und Klaus Lehmann aus Cottbus gehen besonders gern auf Nachtmärkte, die ein besonderes Flair ausstrahlen. Über ein DDR-Fahrradnetz für drei Euro ist Elfi Lehmann am Samstag  glücklich. Im Laden hat sie es für zwölf Euro gesehen. „Die Idee mit der Halle ist gut“, befinden die beiden. Händlerin Martina Pukac resümiert: „Schön, das der Versuch wieder gestartet wird. Vielleicht wird es ja wieder angenommen.“ Marko Steidel aus Groß Drewitz bietet Zinkgegenstände an. Wannen, Eimer, Gießkannen. Er steuert sonst die großen Märkte rund um Berlin an, möchte aber Jörg Gärtner vor Ort unterstützen. Immer am Samstag und Sonntag zum Monatsanfang von 8 bis 15 Uhr soll der Markt stattfinden.

(mjn)