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| 01:27 Uhr

Opfer von Krieg und Gewalt mahnen die Lebenden

Auf dem Forster Hauptfriedhof wurde am gestrigen Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Foto: aha1
Auf dem Forster Hauptfriedhof wurde am gestrigen Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht. Foto: aha1 FOTO: aha1
Forst. Am gestrigen Volkstrauertag haben auf dem Forster Hauptfriedhof am Oktagon Vertreter der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung, des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, der Stadtverwaltung, der Kirchengemeinden, Bundeswehrangehörige, Vertreter der Polizeiwache Forst, der Vereinigung Verfolgter des Naziregimes – Bund der Antifaschisten sowie Bürger aus Forst und Groß Kölzig der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Als einen „der stillen Gedenktage“ im November, an dem die alltägliche oberflächliche Geschäftigkeit ruhe, „als Tag des Innehaltens, der Einkehr und des Mitfühlens“, bezeichnete ihn der stellvertretende Forster Bürgermeister Sven Zuber. aha1

Gräber und Gedenkstätten der Opfer von Krieg und Gewalt seien nicht nur Mahnmale, so Sven Zuber, sondern seien auch "Orte, die den Toten eine Stimme geben". Derzeit befinden sich 20 solcher Gedenkstätten auf Forster Territorium. In den vergangenen Monaten wurde eine weitere eingeweiht. Um diese Arbeit in Brandenburg und im Ausland fortsetzen zu können, benötige der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge weitere Spenden, appellierte er an die Forster Bürger.

Nach dem Totengedenken, in das Frank Leopold als Vertreter des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge auch Bundeswehrsoldaten einbezog, intonierten die Original Lausitzer Blasmusikanten das "Lied vom guten Kameraden".