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Olympiamedaillen in Horno und Gahry

Medaillen können die Feuerwehrsportler vorzeigen: Tommy Paulick, Mannschaftsphysiotherapeut Ronny Heppchen, Nicole Noack und Anja Aldermann (v.l.n.r) haben sie bei der Feuerwehr-Olympiade in Österreich gewonnen.
Medaillen können die Feuerwehrsportler vorzeigen: Tommy Paulick, Mannschaftsphysiotherapeut Ronny Heppchen, Nicole Noack und Anja Aldermann (v.l.n.r) haben sie bei der Feuerwehr-Olympiade in Österreich gewonnen. FOTO: kkz
Horno / Gahry. Einige Tage liegt die Feuerwehr-Olympiade im österreichischen Villach jetzt zurück. Nicole Noack, Anja Aldermann und Tommy Paulick genießen jetzt die Trainingspause. Katrin Kunipatz

Den Lohn für die monatelange Vorbereitung auf die Wettbewerbe halten sie in den Händen: Nicole und Anja, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Forst-Horno, haben mit dem Team Brandenburg die Silbermedaille gewonnen. Tommy Paulick, Berufsfeuerwehrmann in Cottbus und Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Gahry, hat mit dem Team Lausitz drei Silber- und eine Bronzemedaille aus Villach mitgebracht. Für den zweiten Platz in der Gesamtwertung erhielt auch Physiotherapeut Ronny Heppchen eine Medaille.

Feuerwehrsport ist für alle vier ein Hobby, für das sie bis zu fünfmal in der Woche trainieren. Staffellauf, Hackenleitersteigen, Hindernislauf oder Löschangriff "Nass" heißen die Disziplinen. Bei der Jugendfeuerwehr kamen die Drei erstmals damit in Berührung. "Die Weltmeisterschaft 2011 in Cottbus erlebten wir Frauen noch als Zuschauer", sagt Nicole Noack. Tommy Paulick war damals schon als Sportler dabei. Neben den Feuerwehrtechniken seien vor allem Laufen und Radfahren für Ausdauer und Schnelligkeit wichtig, so Ronny Heppchen. Hinzu kommt das Mannschaftstraining. Als Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren in Horno und Gahry absolvieren sie außerdem das normale Ausbildungsprogramm. Denn als Oberfeuerwehrfrauen und Oberbrandmeister fahren sie mit den Ortswehren zu Einsätzen. Möglich wurde die Olympiateilnahme auch dank der Unterstützung durch die jeweiligen Arbeitgeber, die teilweise Sonderurlaub gewährten und mit Fahrzeugen die Fahrten zu anderen Wettkämpfen unterstützten.