Ab Freitag, 4. Dezember, werden die genauen Veränderungen im Busfahrplan für den östlichen Spree-Neiße-Kreis im Internet abrufbar sein. Das erklärte ein Sprecher der Bahn auf Rundschau-Anfrage. Die Bahn betreibt über ihr Unternehmen Spree-Neiße-Bus die Buslinien im östlichen Kreisgebiet.

Verbesserungen für Schüler und kleine Orte beabsichtigt

Mit den Fahrplanveränderungen zum 13. Dezember soll unter anderem Schülern nachmittags ein bessere Angebot für Rückfahrten gemacht werden. Außerdem soll sich die Anbindung der Orte verbessern, die nicht an den schon bisher im Einstundentakt  verkehrenden Linien des Hauptnetzes gelegen sind.

Einstundentakt für 14 Linien im Ergänzungsnetz

Für 14 Linien des Ergänzungsnetzes gilt dann ein Angebot im Einstundentakt an Schul- und ein Angebot im Zweistundentakt an Ferientagen. Damit erhalten nach Angaben eines Bahnsprechers eine Vielzahl von Orten ab 13. Dezember „ein gutes Angebot für viele Alltagsmobilitätsbedürfnisse“. Durch konsequente Verknüpfung der Linien an neuen Netzknotenpunkten soll ein größeres  Angebot an erreichbaren Zielen geschaffen werden.
Dies werde möglich durch die Vermeidung parallel verkehrender Linienfahrten und die konsequente Nutzung von Zugverbindungen im Schienenpersonennahverkehr.  Gleichzeitig  werden -Leerfahrten künftig besser genutzt.

Verzögerungen durch Corona bei der Genehmigungsbehörde

Das Genehmigungsverfahren habe sich deutlich länger hingezogen, weil die zuständige Behörde mit Aufgaben zur Bewältigung der Coronapandemie befasst war. Deshalb verzögere sich auch die Information zu den genauen Auswirkungen, die ab 4. Dezember im Internet zur Verfügung stehen. Dazu gehören Fahrplantabellen, eine Übersicht aller Änderungen und ein  Schulwegfinder im neuen Netz.
Ab dem gleichen  Tag stehen in den Servicebüros die neuen Fahrplanbroschüren zur Verfügung. Abo-Kunden und Kunden, die eine Schülerjahreskarte erworben haben, bekommen die neue Fahrplanbroschüre zugestellt.

Kritik zu Verbesserungen des Angebots ist erwünscht

„Dies hat Veränderungen an vielen Stellen im Netz zur Folge, die zum Teil auch mit Nutzergewohnheiten brechen“, so der Bahnsprecher. „Wir bitten unsere Fahrgäste um konstruktive Kritik, im Bemühen, daraus weitere Optimierungen abzuleiten.“ Diese würden aber zunächst gesammelt und einer eingehenden Analyse unterzogen.