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Nun problemlos bis 21 Uhr im Rosengarten flanieren

Parkmanager Stefan Palm betätigt den Knopf für den Spätausgang im Rosengarten.
Parkmanager Stefan Palm betätigt den Knopf für den Spätausgang im Rosengarten. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Lange hat es gedauert, aber seit Dienstag ist es nun offiziell: Der Ostdeutsche Rosengarten hat einen Spätausgang, der es den Besuchern erlaubt, im Sommer bis 21 Uhr im Park zu flanieren und diesen dann in der Nähe der Parkplätze zu verlassen – und das auch noch barrierefrei. "Denn bisher gab es nur einen Drehflügel-Spätausgang in der Paul-Högelheimer-Straße, der zum einen rund 700 Meter entfernt vom Parkplatz war und zudem – obwohl rechnerisch barrierefrei - recht eng für Rollstühle oder Kinderwagen", zieht Parkmanager Stefan Palm noch einmal Resümee. Steffi Ludwig

Die Hauptausgänge des Rosengartens schließen um 19 Uhr.

Dieser neue Spätausgang sei eines der ersten Projekte gewesen, die er vor zwei Jahren als neuer Parkmanager auf dem Tisch hatte. Es habe sich jedoch so lange hingezogen, weil an der jetzigen Stelle an der Wehrinselstraße ursprünglich ein Drehflügel eingebaut werden sollte, gegen den sich jedoch der Denkmalschutz ausgesprochen hatte, da dieser eine Höhe von 2,50 Metern erreicht hätte - unpassend an der Stelle, so Palm.

Nun gibt es die Schiebetür, die über einen Knopf betätigt werden kann. Zunächst wird ein täglicher Zeitraum von 10 bis 21 Uhr getestet. Das Tor soll also auch tagsüber betagten Besuchergruppen oder Menschen mit Handicap zur Verfügung stehen. Die Tür laufe über eine Zeitschaltuhr, um Missbrauch zu minimieren. Zu den Rosengartenfesttagen solle sie jedoch außer Betrieb gesetzt werden.

Der Spätausgang sei in dieser Form erst durch die zur Verfügung gestellten Lottomittel möglich gewesen, so der Parkmanager: Denn das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburgs hatte den Bau damit gefördert. 80 Prozent der Bausumme von insgesamt rund 10 000 Euro stammen aus diesen Lottomitteln.