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Neun Direktkandidaten in Spree-Neiße und Cottbus

Spree-Neiße / Cottbus. Neun Kandidaten werden im Wahlkreis 64 auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl 2017 stehen. Der Kreiswahlausschuss ließ am Freitagvormittag die Wahlvorschläge der Parteien und einen Einzelbewerber zu. kkz

Die Wähler im Landkreis Spree-Neiße und der Stadt Cottbus können auf ihrem Stimmzettel auswählen zwischen Klaus-Peter Schulze (CDU), Ulrich Freese (SPD), Birgit Kaufhold (Die Linke), Marianne Spring-Räumschüssel (AfD), Wolfgang Renner (Grüne/Bündnis 90), Jeff Staudacher (FDP), Gisela Vierrath (DKP), Torsten Mack (Die PARTEI) und Helmut Fleischhauer (unabhängiger Kandidat).

Wie Kreiswahlleiter Andreas Schober erläuterte, brauchte kein Wahlvorschlag zurückgewiesen werden. Bis zum Stichtag am 17. Juli hatten die Parteien die vom Kreiswahlausschuss festgestellten Mängel ihrer Vorschläge behoben.

Auch die drei Direktkandidaten Vierrath, Mack und Fleischhauer legten mehr als die 200 gesetzlich geforderten Unterstützerunterschriften vor und konnten damit auch für die Bundestagswahl zugelassen werden.

Einzig der Bundeswahlleiter könnte nun noch Wahlvorschläge zurückweisen, erklärt Schober. Dies sei jedoch nur bei groben Formfehlern oder dem Rückzug von Parteien notwendig, erläutert er. In der Praxis kommt es sehr selten vor. Mit dem Druck der Stimmzettel werde deshalb aber auch erst nach dem Ablauf der Einspruchsfrist am 3. August begonnen, erklärte Kreiswahlleiter Andreas Schober.

Zum Thema:
Ab Montag wird die RUNDSCHAU die Direktkandidaten für den Wahlkreis 64 (Stadt Cottbus und Landkreis Spree-Neiße) im Porträt vorstellen. Natürlich wird die Berichterstattung auch im Internet vertieft ( www.lr-online.de/wahl ). Dort gibt es auch Kurzinterviews mit den Kandidaten. Gewählt wird der neue Bundestag am Sonntag, 24. September.