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| 02:33 Uhr

Neuhausen/Spree will Mitglied der Euroregion werden

Neuhausen/Spree. Die Gemeinde Neuhausen/Spree will in den Verein der Euroregion Spree-Neiße-Bober aufgenommen werden. Das haben die Gemeindevertreter einstimmig beschlossen. Annett Igel-Allzeit

Bürgermeister Dieter Perko erhofft sich von der Mitgliedschaft, dass kleine deutsch-polnische Begegnungen und auch größere grenzüberschreitende Projekte im Umwelt- und Naturschutz, in Tourismus und Kultur, Infrastruktur und Bildung auch weiterhin gefördert werden.

Seit dem Jahr 2007 pflegt Neuhausen/Spree eine Partnerschaft mit Zielona Gora, und im Vorjahr ist Zary als Partnergemeinde dazugekommen. Sieben deutsch-polnische Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 32 200 Euro sind in den vergangenen Jahren von der Euroregion bewilligt und mit Geld aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt worden - darunter das 5. Brandenburgische Dorf- und Erntefest 2008, deutsch-polnische Begegnungen bei den Wasserfestspielen an der Talsperre Spremberg und Fahrten in die Gemeinde Zielona Gora. Große Hoffnung, so Perko, setze er zudem in Carsten Jacob, seit März neuer Geschäftsführer der Euroregion Spree-Neiße-Bober. "Der Mann bringt Drive in den Verein, und er soll selbst vier Jahre in Polen gelebt haben", so Perko.

Laut Beitragssatzung der Euroregion soll die Gemeinde pro Einwohner 55 Cent zahlen und würde bei ihren 5000 Einwohnern auf einen Jahresbeitrag von 2750 Euro kommen. Dieter Perko will zwar mit Neuhausen/Spree schon ab Mai als Mitglied aufgenommen werden, hofft aber, erst ab 2017 Beitrag zahlen zu müssen. Aus haushaltstechnischen und finanziellen Gründen ist die Verwaltung beauftragt, für dieses Jahr eine beitragsfreie Mitgliedschaft zu erwirken.