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| 01:10 Uhr

Neues Wappen bringt Rechtssicherheit

Forst.. Für die Forster Stadtverwaltung ist es von immenser Bedeutung, dass hinsichtlich des Stadtwappens eine Rechtssicherheit besteht. Dies sagte Hauptamtsleiter Sven Zuber gegenüber der RUNDSCHAU.

Mit der Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung seien die Abgeordneten dem Wunsch des Landesarchivs gefolgt, als Hoheitszeichen künftig das einfache Wappen zu verwenden (die RUNDSCHAU berichtete). Alles andere wäre eine Katastrophe gewesen, sagte Sven Zuber.
Die Verwaltung werde jetzt eine neue Vorlage für die Stadtverordneten vorbereiten, mit der die Stadt beim brandenburgischen Innenministerium die Verwendung des alten Wappens beantragen möchte. „Vermutlich wird dies vom Ministerium abgelehnt werden“ , sagt Sven Zuber. Mit der Ablehnung könne die Stadt dann allerdings den Klageweg beschreiten. Insofern könne die Stadt zweigleisig fahren. Einerseits bestehe Rechtssicherheit für die Bürger, anderseits könne der Rechtsweg zur Wiedererlangung des alten Wappens betrieben werden.
Zu den Gründen, warum das Landesarchiv das alte Wappen ablehnt, konnte Stadtarchivar Dr. Jan Klußmann Erhellendes beitragen. Die Intention sei gewesen, dass sich landesweit die Stadtwappen von adeligen Familienwappen absetzen sollen. „Es soll eine Einheitsgestaltung der städtischen Hoheitszeichen geben“ , sagt Jan Klußmann.
Das Forster Stadtwappen geht auf das Adelsgeschlecht der Biebersteiner zurück, die zwischen 1380 und 1667 Herrscher über die Rosenstadt waren. (brs)