ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:38 Uhr

Straßenbau in Forst
Neue Sperrungen für Straßenbau

Vorarbeiter Christian Kuckert verdichtet den Boden mit einer Rüttelplatte auf der Baustelle an der Kreuzung Skurumer und Muskauer Straße. Herausforderung sind hier die nicht in Bestandsplänen verzeichneten Leitungen.
Vorarbeiter Christian Kuckert verdichtet den Boden mit einer Rüttelplatte auf der Baustelle an der Kreuzung Skurumer und Muskauer Straße. Herausforderung sind hier die nicht in Bestandsplänen verzeichneten Leitungen. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Erdarbeiten an Märkischer und Skurumer Straße nötig. Ende Oktober soll die Domsdorfer fertig sein. Von Katrin Kunipatz

Sandberge türmen sich an der Kreuzung Muskauer und Skurumer Straße. An verschiedenen Stellen sind Leitungen, Rohre und Kabel in aufgegrabenen Löchern sichtbar. Andere schiebt ein Bagger schon wieder zu, damit die Erde verdichtet werden kann.

Am Mittwochvormittag läuft die wöchentliche Bauberatung. Viele Dinge muss Bauleiter Marko Palme klären. „Im innerstädtischen Bereich ist es leider nicht immer leicht“, sagt er. Im Fall dieser Baustelle an der Kreisstraße 7109 weichen die Pläne von der tatsächlichen Situation ab. Als die Baugrube offen war, seien Leitungen zutage getreten, die in keinem Bestandsplan eingezeichnet waren, erklärt der Bauleiter. Die Folge sind Umplanungen. Im Fall der Skurumer Straße muss eine Hauptstromleitung tiefer gelegt werden, damit der neue Regenwasserkanal passt. Auch die Gasleitung muss an eine andere Position. Trotz der Änderungen sei man zuversichtlich, bis zum Winter den Abschnitt zwischen Kreuzung und Bahnübergang fertig zu haben.

Bis es soweit ist, kommen auf die Bewohner des Forster Stadtteils Mexiko weitere Umleitungen zu. „An der Märkischen Straße muss ein neuer Durchlass für Regenwasser gebaut werden“, weist Frank Kuckert, Sachgebietsleiter der Unteren Straßenbaubehörde des Landkreises, hin. „Dafür wird die Märkische Straße im Kreuzungsbereich Domsdorfer Straße voll gesperrt.“ Rund 14 Tage sind für diese Bauarbeiten vorgesehen, die Anfang Oktober beginnen sollen. Anschließend soll der seit Frühjahr im Bau befindliche Straßenzug Domsdorfer und Muskauer Straße bis zum Dünenweg eine Schwarzdecke erhalten. Planmäßig laufen die Bauarbeiten am Gehweg und den Zufahrten. Voraussichtlich Ende Oktober können die Anwohner wieder über die Straße rollen, so Kuckert.

Das nächste Nadelöhr entsteht noch in diesem Jahr an der Skurumer Straße. Wie Frank Kuckert erläutert, müsse noch eine Leitung für Regenwasser vor den Bahnschienen unter der Skurumer Straße verlegt werden. Dafür muss die Straße gesperrt und aufgegraben werden. Geplant ist, ab Ende September innerhalb von 14 Tagen den Einbau vorzunehmen. Noch werde nach der besten Lösung für die Verkehrsführung gesucht, damit Bewohner über die Weißwasser Straße weiter zu ihren Grundstücken kommen. Im Gespräch sei eine halbseitige Sperrung, so der Sachgebietsleiter. Der Graben werde provisorisch verschlossen, denn im Frühjahr 2019 wird dieser letzte Abschnitt der Kreisstraße bis zur Obi-Kreuzung erneuert. Weiterhin plant die Stadt, die Skurumer zwischen der Muskauer und der Triebeler Straße zu bauen.

Klar ist Kuckert, dass der Straßenbau den Anwohnern viele Einschränkungen und Geduld abverlangt. Und auch für das Straßenbauunternehmen ist es eine Herausforderung, weil neben dem Kreis noch weitere Partner wie die Stadt, der Eigenbetrieb Abwasser, die Stadtwerke und die Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg an dem Vorhaben beteiligt sind. Aber danach sollten die Anwohner für die nächsten 40 Jahre Ruhe haben.