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Neue Rettungswache ist im Kreis nicht das letzte Projekt

Ingolf Queißer, Leiter der Rettungswache Forst, und Christian Schreiber sind zur Eröffnung der neuen Wache nach Döbern gekommen.
Ingolf Queißer, Leiter der Rettungswache Forst, und Christian Schreiber sind zur Eröffnung der neuen Wache nach Döbern gekommen. FOTO: kkz
Döbern. Heute zieht der Rettungsdienst in die neue Döberner Rettungswache an der Spremberger Straße um, teilt Thomas Butzek, Leiter der Rettungswache Döbern mit. Nach nur elf Monaten Bauzeit wurde das Gebäude am Donnerstag feierlich übergeben. kkz

960 000 Euro kostete der moderne Bau, der neben den Aufenthalts- und Ruheräumen für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes auch über einen großen Schulungsraum verfügt. Nötig war der Neubau in Döbern, weil es erhebliche hygienische Mängel am bisherigen Standort gab, weshalb Rettungswagen und Ausrüstung teilweise in Forst desinfiziert werden mussten.

Rund um die Uhr ist die Rettungswache Döbern wie bisher mit zwei Mitarbeitern besetzt. Zum Team gehören zehn Leute. Das neue Haus bietet Platz, um ein weiteres Zweierteam und ein zweites Einsatzfahrzeug in Döbern zu installieren, falls die Einsatzzahlen dies erfordern, berichtet Marlies Kulka. Sie ist beim Landkreis Fachbereichsleiterin Ordnung, Sicherheit und Verkehr und deshalb für den Rettungsdienst verantwortlich.

Für Spree-Neiße ist der Neubau in Döbern erst der Anfang. In den nächsten Jahren ist die Erneuerung und Instandsetzung weiterer Rettungswachen nötig. Wie Marlies Kulka, erläutert, sei bereits für das nächste Jahr der Baubeginn für die neue Rettungswache in Peitz geplant. Hier soll ein ähnliches Gebäude wie in Döbern entstehen. Für den bis 2021 geplanten Neubau der Lehrrettungswache in Spremberg läuft im Moment die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Sanierungsbedarf bestehe außerdem an den Anfang der 90er- Jahre eingerichteten Standorten in Forst, Burg, Drebkau und Guben.