Sie tritt zu Saisonbeginn am 1. Mai 2016 in Kraft.

Neu ist eine freundlichere Ansprache an den Gast, die sich dann einheitlich in der Parkordnung und in den Besucherhinweisen widerspiegeln wird. Ebenfalls neu ist eine differenzierte Regelung zur Nutzung der Rasenflächen. Demnach dürfen die Rasenflächen im Rosenpark nur zum Anschauen der Rosen betreten werden. Auf der Wehrinsel und der Reisigwehrinsel wiederum ist es ausdrücklich erwünscht und erlaubt, dass der Rasen zum Sitzen, Liegen und Spielen genutzt wird. Hunde sollen im gesamten Bereich an der kurzen Leine geführt werden und keine Haufen liegenbleiben. Hundekot ist unverzüglich zu beseitigen, heißt es in der Parkordnung.

Nicht geregelt, aber vorgesehen ist ein stärkeres Durchgreifen gegen das unerlaubte Parken an der Gaststätte "Rosenflair" und der Ausstellungshalle. Was wie ein Parkplatz aussieht, ist nicht als solcher gedacht, erläuterten Verwaltungsvorstand Sven Zuber und Parkmanager Stefan Palm im Werksausschuss. Die Stadtverordneten Doris Dreßler (Die Linke) und Lothar Lischke (FDP) wiesen darauf hin, dass es trotzdem möglich sein muss, dass Behinderte parken und Taxis zum Ein- und Aussteigen halten können. Das sei gewährleistet, auch für Gäste von Trauungen , so Zuber. Grundsätzlich jedoch sollen Fahrzeuge vor und nicht im Rosengarten geparkt werden. Deshalb werde das generelle Durchschlängeln durch das halboffene Tor trotz Verbots und Parken in der Gartenkunstanlage verstärkt geahndet; zunächst freundlich, mit kleinen Kärtchen an der Windschutzscheibe.