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| 19:10 Uhr

Unterstützung für PSV
Neue Dernymaschine für Radsportler

 Die Radsportler freuen sich über die neue Dernymaschine, die Volksbank-Vorstand Frank Baer und Jürgen Stende überreichen.
Die Radsportler freuen sich über die neue Dernymaschine, die Volksbank-Vorstand Frank Baer und Jürgen Stende überreichen. FOTO: Margit Jahn
Forst. Guiseppe Atzeni wird sich Pfingsten als aktiver Rennfahrer verabschieden.

Was wäre Forst ohne seinen Radsport? Und was wäre der Radsport ohne seine Schrittmachermaschinen? Pünktlich zum Saisonstart übergaben am Donnerstagabend Volksbank-Vorstand Frank Baer sowie Jürgen Stender dem PSV eine dritte Dernymaschine. So werden jetzt insgesamt acht Maschinen zum großen Derny-Cup zu Pfingsten im Einsatz sein. Frank Baer: „Die Verbundenheit zum Radsport ist historisch gewachsen.“ Als ehemaliger Sportler bleibe die Liebe zum Sport ohnehin immer Teil seines Lebens, wie er bekennt.

Bei jedem Rennen auf der Bahn präsent ist Jürgen Stender. „Ich habe sogar ein Rennrad zu Hause und fahre Touren zwischen 20 und 50 Kilometer damit“, erzählt er. Für ihn ist die Bewegung auf dem Rad ein guter Ausgleich zur Arbeit. Er wünscht sich, dass möglichst viele Menschen zum Dernyrennen kommen, um die neue Maschine im Einsatz sehen zu können. Auch auf das Steherrennen am Pfingstsonntag freue er sich.

Marcel Möbus verrät am Rande, dass neben der großen internationalen Besetzung drei neue Profi-Fahrer aus Tschechien, Ungarn und Syrien das Fahrerfeld vervollständigen werden. Guiseppe Atzeni wird sich zu Pfingsten von den Forstern als aktiver Rennfahrer verabschieden. Der Schweizer ist seit vielen Jahren als „halber Forster“ ein Publikumsliebling.

Unvergessen bleibt sein Kniefall auf dem Bahnasphalt vor dem Publikum und der Kuss auf die Rennbahn im September 2009, als er Europameister in Forst wurde. Zu Pfingsten kommt mit Jan Freuler ein neuer Schweizer Fahrer in das Rennen. Der Amerikaner Zak Kovalcik wird nicht dabei sein.

Maxi Gühler als Jugendwart freut sich darauf, dass drei Nachwuchsfahrer das Jedermannrennen und das Derny fahren: Florian Podlesch (15) als jüngster Fahrer sowie Ville Möbus (16) und Jonas Onnecken (18). Maxi Gühler selbst ist 20 Jahre und mitten in ihrer Ausbildung zur Erzieherin.

Bereits seit neun Jahren sind die Derny-Maschinen mit ihren prominenten Radrennern die Publikumslieblinge in der Forster Innenstadt und inzwischen auch bei den Damen beliebt. Peter Schulz betreut mit 75 ½, wie er lächelnd betont, die Stehermaschinen als Mechaniker. Und dies, „so lange wir die Maschinen haben“. Er selbst stammt aus einer Radfahrerfamilie und ist in seiner Jugend acht Jahre lang Radrennen gefahren. Als er das Radgeschäft seiner Eltern übernahm, musste er beim Radsport pausieren, weil das Geschäft vorging. Nun ist er die „gute Seele des PSV“ und für die Sicherheit der Gefährte verantwortlich.

Der 9. Forster Dernycup wird am Pfingstsonnabend (8. Juni) ausgetragen. Start ist um 15 Uhr in der Innenstadt. Das Rennen um den Großer Pfingstpreis der Steher beginnt am darauffolgenden Pfingstsonntag (9. Juni), um 14 Uhr im Rad- und Reitstadion

(mjn)