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| 14:47 Uhr

Kunst
Mit der Rose auf den Spuren der Alten Meister

 Die Rosenkönigin Laura I., Initiator Benjamin Pelz und Künstler Knut Helms (v.l.n.r.) führten die Gäste durch die neue Ausstellung.  Diese soll noch erweitert werden und anschließend auf Tournee gehen.
Die Rosenkönigin Laura I., Initiator Benjamin Pelz und Künstler Knut Helms (v.l.n.r.) führten die Gäste durch die neue Ausstellung.  Diese soll noch erweitert werden und anschließend auf Tournee gehen. FOTO: Stefan Palm
Forst. Kunstausstellungsprojekt im Ostdeutschen Rosengarten gestartet. Tournee geplant.

Äußerst kurzweilig, unterhaltsam und sogar lehrreich haben die Gäste die Eröffnung der Ausstellung „Für dich soll’s rote Rosen regnen“ im Besucherzentrum des Ostdeutschen Rosengartens erlebt. Darüber informiert Parkmanager Stefan Palm, der die Besucher gemeinsam mit der Rosenkönigin Laura I begrüßte.

Der Initiator Benjamin Pelz gab anschließend einen kurzen Überblick zur weiteren Entwicklung: Zu den ausgestellten Gemälden sollen in den nächsten Wochen noch individuelle Musikkompositionen aus seiner Feder entstehen. Angedacht  sei aber auch die Ansprache weiterer Sinne. Dafür soll beispielsweise ein Parfümeur hinzugezogen werden.

Das Kunstprojekt wird in den nächsten Wochen weiterentwickelt und soll nach Beendigung der Ausstellung in Forst auf Tournee gehen. Zu den nächsten Stationen gehören die Städte Cottbus und Berlin, weitere im gesamten Bundesgebiet sollen folgen. Kunstmanager Pelz könne sich auch Ausstellungsstandorte im Ausland vorstellen, wie er sagt. Der Ostdeutsche Rosengarten dient quasi als Premierenstandort und soll auch in der weiteren Vermarktung eine besondere Rolle einnehmen.

Maler Knut Helms führte durch die Ausstellung und nahm die Besucher auf seine eigene künstlerische Entwicklungsgeschichte mit. Er gab Einblicke in die Farbtechniken, erläuterte die Handwerkskunst der Alten Meister und beeindruckte mit einer Vielzahl von interessanten Details und Zusammenhängen aus der Kunsthistorie.

Viele der Gäste zeigten sich beeindruckt, vor allem von den plastischen Darstellungen und Farbgebungen. Die Motivauswahl reichte dabei von „ganz alt“ in Form einer Kopie von „Der ungläubige Thomas“ von Caravaggio bis hin zu ganz modern als „Selfie“. Selbst für die Rosen-Darstellungen wurden unterschiedliche Malstile verwendet. Auch die Techniken variieren und reichen von Untermalungen in Schichtentechnik bis hin zur Spachteltechnik und abstrakteren Darstellungen.

Für die erste Septemberhälfte kündigen Helms und Pelz einen öffentlichen Maltermin in der Ausstellung an. Hier sollen die Besucher die Entstehung eines Gemäldes live miterleben können.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. September im Besucherzentrum des Ostdeutschen Rosengartens zu sehen. Der Eintritt ist frei.

 Rosengarten
Rosengarten FOTO: Stefan Palm
(red/sha)