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Neue Analyseergebnisse nach Brand in Brozek

Im polnischen Brozek brannt es im Februar und März auf dem Lagerplatz einer Recyclingfirma.
Im polnischen Brozek brannt es im Februar und März auf dem Lagerplatz einer Recyclingfirma. FOTO: Katrin Kunipatz
Forst. Landkreis Spree-Neiße schließt Gesundheitsgefährdung aus. In den Ende April in Forst genommenen Grundwasser- und Bodenproben sind keine zusätzlichen Schadstoffe enthalten. Katrin Kunipatz

Die Analyseergebnisse von Boden und Grundwasser im Zusammenhang mit dem Brand in Brozek liegen dem Landkreis Spree-Neiße jetzt vor. Demnach ergaben sich keine Auffälligkeiten, teilt die Pressestelle der Landkreisverwaltung mit. "Eine Gesundheitsgefährdung kann ausgeschlossen werden", heißt es.

An den acht untersuchten Standorten in Forst und die beiden neuen Grundwassermessstellen an der Neiße in Groß Bademeusel lagen die Schadstoffparameter unterhalb der Nachweisgrenzen und spiegeln die natürliche Hintergrundbelastung wider. Untersucht wurden die Wasser- und Bodenproben auf die bei Bränden typischen Schadstoffe, wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Biphenyle, Dioxine, Furane und bromhaltige Kohlenwasserstoffe.

Der Brand in der polnischen Recyclingfirma in Brozek beschäftigte die Forster über Wochen im Frühjahr dieses Jahres. Immer wieder zog unangenehm riechender Qualm über Teile der Stadt und löste bei Menschen Reizungen und Atembeschwerden aus. In diesem Zusammenhang wurden bereits Anfang April Boden- und Grundwasserproben entnommen.