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Netzwerk Gesunde Kinder sucht Wolle und freut sich auf Sommerfest

Sabine Härtel (l.) vom Netzwerk Gesunde Kinder mit Ingrid Ebert von der Freikirchlichen Gemeinde mit Produkten des Strickkreises.
Sabine Härtel (l.) vom Netzwerk Gesunde Kinder mit Ingrid Ebert von der Freikirchlichen Gemeinde mit Produkten des Strickkreises. FOTO: slu
Forst. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Forst hat ihre Heiligabend-Kollekte erstmals für das Forster Netzwerk Gesunde Kinder gespendet. "Wir sind nur eine kleine Gemeinde, die sich selber finanziert, geben aber trotzdem mehrmals im Jahr unsere Kollekte für einen guten Zweck", sagte Ingrid Ebert von der Gemeinde am Donnerstag bei der Übergabe des Geldes. Steffi Ludwig

"Und wir wollten auch einmal ein regionales Werk unterstützen." Bisher sei sonst eher für die Aktionen "Brot für die Welt" oder "Ärzte ohne Grenzen" gespendet worden.

Die Gemeinde, der inzwischen auch viele Flüchtlinge angehörten, schätze die Arbeit des Netzwerkes Gesunde Kinder sehr, weshalb sich diesmal dafür entschieden wurde. Das Netzwerk ist für alle Forster Kinder zwischen bis drei Jahren da, bietet Kurse, Veranstaltungen und Begleitung durch Paten an.

Von dem gespendeten Geld soll das Sommerfest unterstützt werden, das die Familien des Netzwerkes Gesunde Kinder mit den dazugehörigen Paten, mit dem Familientreff der Grundschule Nordstadt und deren Familien und den Bewohnern der Wohnstätte im Wohnhof feiern wollen. Alle gehören zum Paul-Gerhardt-Werk Cottbus. "Wir werden uns da dieses Jahr mehr einbringen", freut sich Sabine Härtel, die Koordinatorin des Forster Netzwerkes. Ein Streichelzoo, selbst gemachtes Eis und vieles mehr sind für das Fest im August angekündigt.

Unterdessen ist der Strickkreis des Netzwerks Gesunde Kinder gewachsen. "Wir haben inzwischen über die Flüchtlingsinitiative Forster Brücke auch einige Flüchtlinge, die mit stricken", so Sabine Härtel. Die gestrickten Mützen, Schals oder Söckchen werden dann zur Geburt oder an Geburtstagen an die Kinder des Netzwerkes verteilt.

Inzwischen seien jedoch sowohl Wolle als auch Stricknadeln knapp geworden, so die Koordinatorin. Wer Wolle oder Stricknadeln übrig habe, könne diese gern bei ihr im Netzwerkbüro in der Robert-Koch-Straße 35 im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) abgeben. Oder sie können bei Sabine Härtel Bescheid geben (Telefon: 03562 693499).