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| 02:35 Uhr

Narrenbier und Schnittchen

Zekriya Askari.
Zekriya Askari. FOTO: slu
Einem Wohnungsbrand eine gute Seite abgewinnen fällt sehr schwer. Und doch ist es einer Mieterin in der Forster Rüdigerstraße gelungen. kkz slu js dsf red/js

Die Dame zieht sowieso in einigen Tagen in eine andere Wohnung um. Alles ist schon vorbereitet, die Koffer sind gepackt. Beim Maler hatte sie sich nach den Kosten für die Renovierung der Zimmer erkundigt. Der Brand und das Löschwasser der Feuerwehr haben diese Pläne nun durchkreuzt. Nur neue Farbe wird jetzt nicht reichen, damit die nächsten Mieter einziehen können. Und diese Instandsetzung zahlt vermutlich die Versicherung.

Obwohl er sonst eher schüchtern ist, hat sich Zekriya Askari für ein Foto in der RUNDSCHAU an die Nähmaschine in der Forster Spielzeugwerkstatt gesetzt. Der 41-jährige Afghane hat in seiner Heimat 20 Jahre als Schneider gearbeitet. Seit drei Jahren lebt Zekriya Askari nun in Forst und ist seit April 2016 beim Projekt Spielzeugwerkstatt dabei, wo er vor allem seine Fähigkeiten an der Nähmaschine einfließen lässt. Initiiert wurde das Projekt vom Jobcenter Spree-Neiße und der Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Strukturfördergesellschaft Döbern (BQS).

Das erste Welzower Karnevalsbier wird übrigens beim Kinderkarneval zu kosten sein, verrät WCC-Vizepräsident Dirk Boslau auf Nachfrage - um aber dann erschrocken und eilends zu versichern, dass natürlich nicht die Kinder das eigens angesetzte Bier trinken, sondern maximal die sie begleitenden Eltern oder Großeltern eine Kostprobe des wahrscheinlich ersten Lausitzer Karnevalsbieres nehmen dürfen.

Beim Neujahrsempfang des Gubener Naemi-Wilke-Stifts war auch der Forster Krankenhauschef Hans-Ulrich Schmidt. In der kurzen Zeit, in der er die Geschicke der Klinik in der Rosenstadt leite, habe sich eine gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Krankenhäusern in Forst und Guben entwickelt. Beide Kliniken seien schnell aufeinander zugegangen. Darüber hinaus lobte Schmidt ausdrücklich die Schnittchen, die es beim Neujahrsempfang zur Begrüßung gab.

Ausflüge nach Berlin und in den Bundestag sind beliebt - auch, weil sie kostenlos sind. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrich Freese konnte vor Kurzem gleich zwei "Besucherjubiläen" feiern. Die 500. Besucherin im Jahr 2016 war die Spremberger Schülerin Mary Ann Dölitzsch, die mit ihrer Klasse eine Plenarsitzung besuchte und im Anschluss mit Freese diskutierte. Ronny Enrico Kahler war der 2300. Besucher innerhalb dieser Legislaturperiode. Schulklassen, Vereine, Interessengruppen oder Gewerkschafter können auf solche Fahrten zurückgreifen, die alle Bundestagsabgeordneten vermitteln. Freese verweist auf noch freie Plätze bei der Fahrt am 16. und 17. Februar.