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Öffentlicher Personennahverkehr
Mehr Kreismittel für die Barrierefreiheit

Spree-Neiße. Nahverkehrsplan für Spree-Neiße wird beschlossen.

Der aktualisierte Nahverkehrsplan steht am Mittwoch auf der Tagesordnung des Kreisausschusses. Neu ist, dass der Landkreis seine Mittel von 300 000 Euro auf 675 000 Euro erhöht habe, um den barrierefreien Umbau von Haltestellen, Fahrzeugen oder Informationssystemen zu unterstützen. Verantwortlich dafür seien eigentlich Ämter, Städte und Gemeinden, die dies jedoch nicht allein finanzieren könnten, sagte Grit-Maren Pfitzmann, Leiterin Zentrales Controlling, im Wirtschaftsausschuss.

Möglich gemacht habe die Erhöhung des Landkreis-Zuschusses eine Gesetzesänderung, denn das Land finanziere den öffentlichen Nahverkehr über Zuweisungen an den Landkreis. Um den genauen Investitonsbedarf bei der Haltestelleninfrastruktur zu ermitteln, sei ein Prozess über 2018 hinaus nötig, sagte Finanzdezernent Carsten Billing. Der Landkreis wolle die Kommunen jedoch begleiten. Der Wirtschaftsausschuss votierte einstimmig für den Nahverkehrsplan, der bis 2022 gelten soll.

(slu)