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Nach den Zeugnissen ist erst mal Erholung angesagt

Julia Spirling und Robert Hankel haben schon ganz konkrete Vorstellungen für ihre weitere Ausbildung.
Julia Spirling und Robert Hankel haben schon ganz konkrete Vorstellungen für ihre weitere Ausbildung. FOTO: Margit Jahn/mjn1
Forst. Schmuck gemacht hatten sich die 70 Abiturienten des Forster Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums zu ihrer letzten gemeinsamen Feierstunde in der liebevoll von ihnen selbst gestalteten Mehrzweckhalle. Mailin Jaschan und Sophia Richter hatten hierfür die Fäden in der Hand und wurden von vielen Helfern unterstützt. mjn1

Nachdem am späten Samstagnachmittag die lang ersehnten Zeugnisse überreicht waren, gab es viele Dankesreden mit kleinen musikalischen Einlagen.

Mit Stolz verfolgten die Eltern die Schritte ihrer Kinder auf die Bühne, das eine oder andere Taschentuch wurde dabei heimlich in die Hand genommen. Ein großer Tag, den sich die Schüler in vielen Jahren herbeigesehnt haben - ist er dann da, heißt es Abschied nehmen. Abschied von zu Freunden gewordenen Klassenkameraden und von Lehrern, die man sehr gemocht hat und die eine wichtige Rolle beim Erwachsenwerden gespielt haben. Ihnen überreichte jeder Abiturient eine große Zierlauchblüte als Dankeschön.

Nun heißt es, raus ins Leben zu starten! Aber wie geht es jetzt weiter? Für Julia Spirling aus der 12 e steht der 1. September schon dick im Kalender, dann beginnt sie eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Landkreis Spree-Neiße. Später strebt sie ein Studium an. Doch erst einmal hat sie, um etwas Geld zu verdienen, einen Ferienjob in einem Cottbuser Eiscafé. "Es wird eine entspannte Zeit. Ich möchte die Wochenenden genießen, bevor es richtig losgeht", so die Abiturientin.

Anders sieht es bei Robert Hankel aus. Er möchte Wirtschaftsinformatik in Dresden studieren, hatte für die Bewerbung noch das Abiturzeugnis benötigt. Er hofft auf eine Zusage und möchte sich bis dahin ebenfalls von den letzten Schulstrapazen erholen und mit der Familie in den Urlaub fahren. Er hat auch einen Plan B parat: Sollte es mit dem Studium nicht klappen, wird er eine Ausbildung zum Bürofachangestellten beginnen.

Peggy Wahnberger wünscht sich für ihren Sohn Lucas, "dass er es schafft, seine Träume zu verwirklichen, und dass er dabei die Leichtigkeit des Lebens nicht verliert". Die beiden Lehrerinnen Diana Pfennig und Heike Richter sind stolz auf ihre Schüler. Sie wünschen sich, "dass jeder seinen Weg findet", so Diana Pfennig. Und Heike Richter ergänzt, "dass sie ihre sehr angenehme und sehr menschliche Seite behalten".