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| 10:38 Uhr

Groß Schacksdorf
Mutter der vermissten 13-Jährigen sagt aus

In der Waldsiedlung Schacksdorf wurde das angeblich vermisste  Mädchen in der elterlichen Wohnung gefunden.
In der Waldsiedlung Schacksdorf wurde das angeblich vermisste Mädchen in der elterlichen Wohnung gefunden. FOTO: Medienhaus Lausitzer Rundschau
Cottbus/Groß Schacksdorf. Im Fall der vermissten 13-Jährigen, die am Sonntag in der Wohnung ihrer Mutter in Groß Schacksdorf gefunden wurde, hat die Mutter eine Aussage gemacht. Das bestätigt die Staatsanwaltschaft.

„Die Mutter hat sich inzwischen zu den Vorwürfen geäußert“, bestätigt die Staatsanwaltschaft am Dienstagmorgen auf Nachfrage. In welcher Art die Aussagen der Mutter (52) waren, ob sie sich auch zum Vorwurf des sexuellen Missbrauchs geäußert hat, sagt die Staatsanwaltschaft nicht. Der ebenfalls festgenommene Lebensgefährte (46) der Mutter hat hingegen bisher keine Angaben gemacht.

Die seit Anfang Oktober vermisste 13-Jährige aus der Waldsiedlung Groß Schacksdorf (Spree-Neiße) war am Sonntag von der Polizei bei einer Durchsuchung der elterlichen Wohnung entdeckt worden. Nach einem Arztbesuch Anfang Oktober kam sie nicht in der Schule an. Seitdem war sie verschwunden. Die Polizei hatte offenbar die Eltern schon länger im Verdacht, damit etwas zu tun zu haben. Mehrere Durchsuchungen der elterlichen Wohnung waren jedoch zunächst ergebnislos geblieben.

Nach dem Zugriff am Sonntag wurden die Eltern am Montag dem Haftrichter vorgeführt. Beide sitzen vorerst in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen beide wegen Entziehung Minderjähriger, Freiheitsberaubung und wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs.

(sim)