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| 19:08 Uhr

Im Kompetenzzentrum geht es lustig zu
Musik–Comedy zieht wiederholt in Forst

Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter musizieren lustvoll im Kompetenzzentrum Forst.
Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter musizieren lustvoll im Kompetenzzentrum Forst. FOTO: Margit Jahn
Forst. Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter erzählen Episoden aus dem Eheleben.

 Als Wiederholungsgäste im Kompetenzzentrum Forst (Komfor)  sind sie dem Forster Publikum inzwischen ans Herz gewachsen: Frau Sonntag und ihr ständiger Begleiter. Mitgebracht haben die beiden Berliner Schauspieler, Eheleute und Vollblutmusiker wieder neue kleine und liebevolle Episoden aus ihrem Eheleben. Mit feinsten ironischen Sticheleien amüsierten sie das anwesende Publikum, welches sich oft darin wieder erkannt hat.

Anett Girlich war mit ihrem Mann das erste Mal im Forster Komfor und sichtlich angetan von der starken Bühnenpräsenz der beiden Berliner. Sie befand die erste Halbzeit als „sehr interessant, wir waren jetzt mal neugierig und wollten die musikalische Comedy mal probieren. Man erkennt sich in vielen Themen wider“, so lautet ihr Fazit.

Auch Angela Pohl ist das erste Mal zu Gast in diesem Haus. Ihr gefällt besonders die kraftvolle, andererseits aber auch zarte Stimme von Anja Sonntag. „Sie ist so wandelbar“, beschreibt sie begeistert.

Mit einem Schmunzeln nahmen die Gäste die verklärte Liebeserklärung von Stefan Gocht zur Kenntnis, als er von seinem neuen japanischen Kinderspielzeug, dem „Meditationsflügelchen“ schwärmt, es auch ab und an liebevoll streichelte. „Gleich kann ich wieder an ihm spielen“, erklärte er. Zu Hause stünde es im Zentrum seines japanischen Steingartens.

So hat ein jeder sein heimliches Spielzeug, auch darin erkannte sich das Publikum und freute sich irgendwie mit ihm mit. Der Unterhaltungsbogen wurde von Haaren aus der Nase bis hin zu Ikea gespannt. „Haben Sie sich schon mal schwedisch gefühlt?“, fragte Frau Sonntag in die Runde. Beim Thema Kerzen stellten die Beiden dann etwas melancholisch fest: „Ist das Einzige, was bei uns noch knistert“ – und sorgten für so einige Lacher im Saal.

Doris Lausch, Stammgast im Haus fühlte sich wohl in dieser Atmosphäre, und befand das „Thema gut umgesetzt“. Wie das so in einem langen Zusammenleben ist: „Müdigkeit der größte Feind der Zärtlichkeit.“ In vielen Strophen wurden unzählige Beispiele besungen.

Mit Tenorhorn, Klavier, Akkordeon und dem besagten Meditationsflügelchen begleiteten sich die beiden Musiker auch ganz wandelbar zu ihren ausgewählten Liedern.

Weiter Veranstaltungen im Kopetenzzentrum: „Netzwerk blühende Landschaften – auch in Forst“ Diskussion“ am 23. Mai sowie das 2. Internationale Kunstsymposium am 13. September.