Ein halbes Jahr mussten sie verwahrt werden, bevor sie jetzt den Besitzer wechseln durften. Zuvor wurden die Drahtesel mit gestohlen gemeldeten Rädern abgeglichen. Das Höchstgebot von 120 Euro bekam ein Mountainbike. "Das war ein Top-Fahrrad. Der neue Besitzer konnte aufsteigen und losfahren", sagte Corinna Freer. Es sei sehr selten, dass die Räder in einem derart guten Zustand seien. "Dieses Mal waren gleich drei sehr gut erhaltene Fahrräder dabei", so Freer. Etwa 600 Euro wurden insgesamt für die Drahtesel geboten. "Das Geld wird jetzt verwahrt, für den Fall, dass sie doch noch ein Eigentümer meldet", erklärte Corinna Freer. Dieser würde, wenn er einen Eigentumsnachweis erbringen kann, den gebotenen Preis erhalten. Danach werde es in den öffentlichen Haushalt der Stadt Forst fließen. Die neuen Eigentümer konnten ihr ersteigerten Fahrräder im Anschluss an die Auktion codieren lassen. "Die Nummer wurde auf der Quittung notiert, die als Eigentumsnachweis gilt", so die Bürgerservice-Mitarbeiterin. Die nächste Fahrradversteigerung finde laut Corinna Freer erst in etwa einem Jahr statt. Andere Fundsachen wie beispielsweise Kleidung, würden dem Deutschen Roten Kreuz zur Verfügung gestellt. Gefundene Brillen bekämen die Optiker. ja