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Mitternachtsshopping mit Knalleffekt

Als wollten sie den drohenden Regen abschießen. Das Mitternachtsshopping begann mit einem Knall im doppelten Sinne.
Als wollten sie den drohenden Regen abschießen. Das Mitternachtsshopping begann mit einem Knall im doppelten Sinne. FOTO: Daniel Schauff
Forst. Heftige Regenschauer sorgen für ein frühes Ende des neunten Mitternachtsshoppings in Forst. Dennoch: Der Gewerbeverein zeigt sich mit der Resonanz bei den Forstern zufrieden, wenn auch mit Abstrichen. Von Daniel Schauff

Nahezu wie bestellt kam am Samstagabend der erste Donnerschlag aus den Wolken über Forst. Andreas Wolff, Vorsitzender des Gewerbevereins, Jens Handreck, Finanzvorstand in der Stadtverwaltung und die Rosenkönigin Elisabeth I. waren gerade mitten in ihrer Eröffnungsrede, als die ersten Blitze aus dem Himmel in Richtung Rosenstadt schlugen, gefolgt von einem heftigen Regen, der die meisten Besucher des neunten Mitternachtsshoppings am Samstagabend erst einmal unter schützende Dächer trieb.

Doch was bestellt ist, kann auch wieder abbestellt werden, und so dauerte der Schauer gerade einmal rund eine halbe Stunde, bevor der Abend zunächst trocken weiterging. Die meisten Gäste in der Forster Innenstadt, sagt Andreas Wolff, hätten die erste Regenschauer nicht zum Anlass genommen, die Innenstadt wieder zu verlassen. Egal, wo er mit Handreck und der Rosenkönigin gewesen sei, die Geschäfte, die ihre Türen von 18 bis 24 Uhr geöffnet hatten, seien gut besucht gewesen. So, sagt Wolff, sei auch die Rückmeldung der Händler ausgefallen. Mit der ersten Hälfte der Shoppingnacht am Samstag hätten sie sich zufrieden gezeigt.

Als es allerdings am späteren Abend erneut nass in der Forster Innenstadt wurde, hätten viele die Gelegenheit genutzt und seien den Heimweg angetreten, sagt der Gewerbeverein-Vorsitzende, sodass aus dem Mitternachtsshopping dann doch eher ein Abendshopping geworden war.

Verzagen wollen die Organisatoren, allerdings nicht. Bereits jetzt sei man in den Vorbereitungen für das zehnte Mitternachtsshopping in Forst, sagt Andreas Wolff. Die Händler seien wieder mit im Boot, berichtet er.

Somit werden auch im kommenden Jahr an einem Abend im Frühherbst die Ladentüren auf Berliner, Cottbuser, Amts- und Beethovenstraße sowie auf dem Seydewitz- und Friedrichplatz ihre Türen öffnen und auf ähnlich viele Besucher wie am Samstagabend hoffen. Dann allerdings, so die Hoffnung der Beteiligten, nicht nur bis 22 Uhr, sondern tatsächlich bis zur Mitternacht.