Im vorigen Jahr war allerdings eine Pause: "Aus persönlichen Gründen - ich bin Vater geworden", sagte Sebastian Reichert gestern lächelnd.

Nun will er wieder loslegen. Gemeinsam mit einem Kumpel hat er bereits die meisten der Wandbilder im Park 7 und an der Parkstraße, die vor zwei Jahren entstanden sind, mit hellgrauer Farbe überstrichen. 120 Liter habe er verbraucht, schmunzelt er. Die Flächen seien alle schon an die Graffiti-Künstler vergeben, damit sie sich darauf einrichten können.

Ab 9 Uhr werde am Samstag gearbeitet. "Wer will, kann zuschauen, wir hoffen, dass viele kommen", so Sebastian Reichert. Denn gleichzeitig finde ein Hoffest mit Musik und Aktionen für Kinder statt. Auch Holzwände werden aufgestellt, für alle, die sich mit Farbe versuchen wollen.

Auch der syrische Architekt Rami, der sich wie weitere syrische Flüchtlinge aus Forst an der Aktion beteiligt, hat Lust, einmal die Sprühdose auszuprobieren.